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Feste oder mittelfeste Matratze – worin bestehen die Unterschiede und wie trifft man die richtige Wahl?

Wer träumt nicht davon, wie ein Baby zu schlafen und jeden Morgen ausgeruht und voller Tatendrang aufzuwachen?

Dafür gibt es nichts Besseres als eine gute Matratze, denn von der Qualität der Matratze hängt die Schlafqualität ab – dank optimalem Komfort, der die Muskelentspannung fördert und ein Aufwachen ohne Schmerzen oder das unangenehme Gefühl ermöglicht, über Nacht 20 Jahre gealtert zu sein. Weich, mittelhart, hart, sehr hart – die Wahl des richtigen Härtegrads ist eine der häufigsten Fragen bei allen, die auf der Suche nach der passenden Bettwäsche sind.

Die Wahl des Härtegrads einer Matratze ist in erster Linie eine Frage der Körperform und weniger eine Frage des Geschmacks. Vielleicht schlafen Sie lieber auf einer weichen Matratze, aber schlafen Sie darauf auch wirklich gut? Damit Ihnen nicht dasselbe Missgeschick wie Goldlöckchen bei den drei Bären passiert, wollen wir hier gemeinsam herausfinden, wie Sie sich zwischen einer festen und einer mittelharten Matratze entscheiden können.

Härtegrad einer Matratze: Ein Begriff, der von der Körperform abhängt

Die Aufgabe einer Matratze besteht darin, den Körper während des Schlafs zu stützen – aber nicht einfach nur so! Vielleicht hätten wir besser sagen sollen: „den Körper intelligent stützen“, denn eine auf den Schläfer abgestimmte Matratze ermöglicht es ihm, während des Schlafs eine natürliche Haltung beizubehalten, insbesondere eine korrekte Ausrichtung der Wirbelsäule.

Tatsächlich sind die Schmerzen, die man nachts oder morgens beim Aufwachen verspürt, hauptsächlich auf eine Körperhaltung zurückzuführen, die nicht an die Körperform (beispielsweise die natürliche Krümmung) angepasst ist und zu Verspannungen und Muskelkontraktionen führt. Es ist daher logisch, dass die Körpermaße des Schlafenden (Größe und Gewicht) direkt in die Beurteilung der Festigkeit einer Matratze einfließen, da ein und dasselbe Produkt je nach Person unterschiedlich wirkt.

So wird für eine Person mit geringem Körpergewicht, die mäßigen Druck auf die Matratze ausübt, ein mittlerer Härtegrad empfohlen. Im Gegensatz dazu benötigt eine Person mit stärkerem Körperbau eine stärkere Stützkraft. Aber Vorsicht: Die Körpergröße spielt eine wichtige Rolle, da sie zur Gewichtsverteilung auf der Matratze beiträgt. So übt eine Person mit einem Gewicht von 80 Kilogramm und einer Körpergröße von 1,50 m (im Verhältnis zur Kontaktfläche) einen stärkeren Druck aus als eine Person mit einem Gewicht von 80 Kilogramm und einer Körpergröße von 1,80 m.

Die Festigkeit einer Matratze: eine Frage der Technik

Was macht eine Matratze fest oder mittelfest? Die Antwort ist einfach: die Technologie, auf der sie basiert. Latexmatratzen, Schaumstoffpolster, Memory-Schaum-Matratzen, Taschenfederkernmatratzen usw. – dank technologischer Fortschritte verbessert sich die Qualität unseres Schlafs ständig.

Wenn Sie eine feste Matratze benötigen, entscheiden Sie sich für eine Taschenfederkernmatratze

Man darf Festigkeit nicht mit Härte verwechseln: Die Matratze muss sich den Bewegungen und Konturen des Körpers anpassen. Dazu muss sie zwar fest sein, aber dennoch flexibel genug, um sich der Körperform des Schläfers anzupassen.

Deshalb stellt die Taschenfederkernmatratze eine Revolution im Bereich der festen Matratzen dar. Sie besteht aus mehr als 450 Federn, die einzeln in geschlossene Hüllen eingenäht sind – daher auch der Begriff „Taschenfederkern“ – und garantiert so optimalen Komfort. Zudem kann diese Matratzenart in bestimmten Bereichen Federn unterschiedlicher Höhe und unterschiedlichen Durchmessers enthalten, um je nach Körperzone verschiedene Härtegrade zu bieten (beispielsweise eine bessere Stützung im Gesäßbereich, aber eine sanftere Stützung im Nackenbereich, um dessen natürliche Krümmung zu erhalten).

Je mehr Taschenfedern eine Matratze enthält, desto besser ist natürlich die Stützkraft, da sich der Härtegrad besser an die verschiedenen Körperzonen anpasst. Es gibt sogar Modelle mit Memory-Schaum.

Schließlich bietet die Verwendung von Taschenfedern noch einen weiteren Vorteil: Sie verbessern die Belüftung der Matratze und sorgen so für den Abtransport der darin enthaltenen Feuchtigkeit.

Wenn Sie eine mittelharte Matratze benötigen, entscheiden Sie sich für eine Latexmatratze

Latexmatratzen gehören zu den besten Produkten für alle, die eine mittelharte Matratze suchen.

Eine mittelharte Matratze eignet sich für Personen mit zierlicher Statur (die nur wenig Druck auf die Matratze ausüben) oder normalem Körperbau. Darüber hinaus ist sie ideal für Menschen mit Rückenproblemen oder -schmerzen, sofern eine mittelharte Matratze natürlich zu ihrem Körperbau passt.

Eine Matratze aus Naturlatex-Schaum, wie sie beispielsweise bei Kipli erhältlich ist, oder aus synthetischem Schaumstoff hat den Vorteil, dass sie elastisch ist und gleichzeitig eine sehr gute Stützkraft bietet. Dank dieser Flexibilität passt sie ihre Festigkeit an den Druck an, der von den verschiedenen Körperbereichen ausgeübt wird, und sorgt so für eine natürliche Stützung des Nackens sowie für die korrekte Ausrichtung von Wirbelsäule und Becken. Indem sie sich den Körperkonturen anpasst, gewährleistet eine Latexmatratze einen perfekten Liegekomfort und eine anpassungsfähige, mittelharte Dichte.

Unabhängig davon, für welche Matratze Sie sich entscheiden, möchten wir betonen, wie wichtig das Zusammenspiel von Lattenrost und Matratze ist. Das Bettgestell-Matratzen-Duo fungiert als Stoßdämpfer, der die Wirbelsäule ausreichend stützt, während das Körpergewicht im Schlaf ungleichmäßig verteilt ist. Selbst eine Matratze von sehr guter Qualität ist ohne ihr Bettgestell wertlos oder zumindest kaum von Nutzen – und noch schlimmer, wenn sie direkt auf dem Boden liegt. Aus diesem Grund werden Matratzen mit einem speziellen Bettgestell angeboten.

Die Auswahl dieser beiden separat gekauften Bettkomponenten muss daher aufeinander abgestimmt sein, was auch für den Fall gilt, dass nur die Matratze ausgetauscht wird. Dennoch empfiehlt es sich, beim Austausch der Matratze auch den Lattenrost zu erneuern.

Feste oder mittelfeste Matratze: Wie finden Sie heraus, welche die richtige für Sie ist?

Wie wir gerade gesehen haben, hängt der Begriff der Festigkeit einer Matratze weitgehend von der Körperform des Schläfers ab. Auch wenn das Verhältnis von Größe zu Gewicht oder Körperformtabellen Ihnen als Anhaltspunkt bei der Wahl einer festen oder mittelfesten Matratze dienen können, ist die Matratze in der Praxis möglicherweise doch nicht die richtige für Sie.

Am besten probiert man die Matratze vor dem Kauf aus. Da die Preise im Internet jedoch oft günstiger sind, ist dies nicht immer möglich. Man kann zwar in ein Geschäft gehen, um mehrere Matratzen zu testen, und das Modell dann im Internet kaufen, aber diese Lösung entspricht nicht dem Geschmack und dem Gewissen aller.

Da sich immer mehr Online-Händler dieser Problematik bewusst sind, bieten sie eine mehrwöchige Probezeit an, nach deren Ablauf Sie die Matratze behalten oder umtauschen können.

Wie können Sie herausfinden, ob der Härtegrad zu Ihnen passt oder ob Sie sich stattdessen für eine festere oder mittelharte Matratze entscheiden sollten? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu testen.

  1. Wenn man auf der Seite liegt und sich auf einen Ellbogen stützt, darf der Ellbogen nicht tiefer als 3 oder 4 cm einsinken. Sinkt er zu tief ein, ist die Matratze nicht fest genug.
  2. Legen Sie sich auf die Seite und schieben Sie eine Hand unter die Rückenwölbung oder „Lendenwölbung“ (im Bereich der Lendenwirbelsäule). Wenn Ihre Hand zu leicht hineingleitet, bedeutet dies, dass die Matratze nicht tief genug nachgibt und somit für Sie zu fest ist.
  3. Drehen Sie sich aus der Rückenlage auf die Seite. Wenn Ihnen diese Bewegung schwerfällt, bedeutet dies, dass die Matratze zu stark nachgibt und daher für Ihren Körperbau nicht fest genug ist.

Eine zu harte oder zu weiche Matratze verursacht Schmerzen, auf die man beim Aufwachen gerne verzichten würde: Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen in den Beinen und Armen usw. Langfristig können die durch eine schlechte Schlafposition belasteten Körperbereiche zu chronischen Schmerzen führen.

Und da die Anschaffung neuer Bettwaren eine doch recht erhebliche Investition darstellt, sollten Sie sich Zeit nehmen, um die richtige Wahl zu treffen.

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