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Wie wird ein Matratzenbezug hergestellt?

Wie wird ein Matratzenbezug hergestellt?

Der weltweite Markt für Bettwaren – insbesondere für Matratzen – befindet sich in voller Expansion. Denn die Verbraucher legen immer mehr Wert auf Schlafqualität und das Wohlbefinden, das eine Matratze bieten soll.

Das Angebot auf dem Markt wird dadurch immer größer: Es kann schwierig sein, die richtige Matratze auszuwählen. Um ein gesundes, bequemes und langlebiges Bett zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die Eigenschaften des Matratzenbezugs zu berücksichtigen. Wir erklären Ihnen das Prinzip eines Matratzenbezugs sowie die verschiedenen Ausführungen.

Wie unterscheidet man einen Matratzenbezug von einer Matratzenauflage und einem Matratzenschoner?

Die Begriffe „Bettbezug“, „Matratzenauflage“ und „Matratzenschoner“ werden häufig verwechselt. Dabei hat jedes dieser Bettwarenprodukte seine eigene Funktion.

Der Matratzenbezug ist der Stoffteil, der den Matratzenkern umhüllt. Seine Dicke variiert je nach Zusammensetzung und Bauart. Der Matratzenbezug ist somit der Teil der Bettwäsche, mit dem man in Kontakt kommt, wenn man sich auf die Matratze legt – abgesehen von einer eventuellen Matratzenauflage sowie dem Matratzenschoner und dem Spannbetttuch. Die Qualität des Matratzenbezugs muss daher so hoch wie möglich sein, um Ihnen optimalen Komfort während der Nacht zu gewährleisten.

Was die Matratzenauflage betrifft, so dient sie dazu, eine alte Matratze wieder auf Vordermann zu bringen und dabei den Liegekomfort sowie die Stützkraft zu verbessern. Diese Matratzenauflage ist nicht erforderlich, wenn Sie kürzlich eine hochwertige Matratze gekauft haben. Die Matratzenauflage ist nur dann sinnvoll, um den Verschleiß einer Matratze auszugleichen: Sie verlängert deren Lebensdauer, sodass Sie erst einige Monate oder Jahre später eine neue Matratze kaufen müssen.

Ein Matratzenschoner dient dazu, Ihre Matratze unter allen Umständen zu schützen. Er erleichtert die Pflege, da er die Matratze vor Feuchtigkeit schützt, die durch den nächtlichen Schweiß unseres Körpers entsteht, aber in bestimmten Fällen auch vor Bakterien und Milben. Der Matratzenschoner verlängert die Lebensdauer Ihrer Matratze und sorgt für mehr Hygiene. Er wird über dem Matratzenbezug (oder der Matratzenauflage, falls vorhanden) und unter einem Spannbetttuch oder anderer Bettwäsche platziert.

Ein Matratzenschoner ist unverzichtbar, wenn es darum geht, eine Baby- oder Kindermatratze zu schützen. Denn sofern er von guter Qualität ist, schützt ein wasserdichter Matratzenschoner Ihre Matratze perfekt vor Feuchtigkeit durch Urin, die Flecken auf Ihrer Matratze hinterlassen und zu unangenehmen Gerüchen führen kann.

Allerdings werden wasserdichte Matratzenschoner aus Kunststoff und petrochemischen Nebenprodukten hergestellt. Im Sinne des Umweltschutzes und zum Schutz Ihrer Gesundheit ist der Kipli-Matratzenschoner daher nicht wasserdicht. Er besteht ausschließlich aus Bio-Baumwolle und sorgt für eine gute Belüftung Ihrer Matratze, um Feuchtigkeit und die damit verbundene Vermehrung von Milben zu bekämpfen. Der Matratzenschoner ist in verschiedenen Größen erhältlich: Wählen Sie einfach die Größe, die zu Ihrer Matratze passt.

Welche zwei Arten von Matratzenbezügen gibt es?

Es gibt zwei Haupttypen von Matratzenbezügen: den traditionellen Schnitt und den „Sandwich“-Schnitt. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Qualität und den Komfort, den sie bieten, wenn sie über die Matratze gezogen sind.

Sandwich-Matratzenbezüge

Einerseits bestehen „Sandwich“-Bezüge ausschließlich aus einem Bezugsstoff. Dabei handelt es sich um den Stoff, der die Matratze umhüllt: Dieser wird über die Matratze gezogen und mit einem Reißverschluss verschlossen. „Sandwich“-Bezüge enthalten keine Füllung: Sie sind relativ empfindlich und bieten nur sehr begrenzten Komfort.

Aufgrund ihres Herstellungsverfahrens sind die Kosten für den Hersteller geringer, wodurch der Verkaufspreis für den Verbraucher attraktiver wird. „Sandwich“-Bezüge machen daher den Großteil des Marktes aus und werden hauptsächlich zur Ummantelung von preisgünstigen Matratzen verwendet.

Herkömmliche Matratzenbezüge

Andererseits bestehen die sogenannten herkömmlichen Matratzenbezüge aus zwei oder drei Teilen:

  • der Oberstoff (das Obergewebe des Bezugs);
  • die Füllung (Materialien im Inneren des Bezugs);
  • ein eventuelles Futter (der untere Stoff des Bezugs).

Die Polsterung des Bezugs sorgt für einen höheren Liegekomfort der Matratze sowie für eine längere Lebensdauer und höhere Strapazierfähigkeit. Diese hohe Qualität wird oft durch einen relativ zeitaufwendigen handwerklichen (oder sogar handgefertigten) Herstellungsprozess erreicht.

Herkömmliche Bezüge lassen sich leicht von „Sandwich“-Bezügen unterscheiden, und zwar anhand der sichtbaren Naht an den Matratzenkanten sowie an der gesteppten Optik, die durch die Füllung des Bezugs entsteht.

Die herkömmliche Bauweise von Matratzenbezügen kommt bei Matratzen der Spitzenklasse zum Einsatz, deren Kosten mindestens doppelt so hoch sind wie die von „Sandwich“-Bezügen.

Aus welchen Materialien besteht ein Matratzenbezug?

Die Auswahl der Materialien für einen „Sandwich“-Bezug oder einen herkömmlichen Bezug hängt davon ab, welche Anforderungen hinsichtlich Qualität, Haltbarkeit und Preis an den Bezug gestellt werden.

Ein Bezug besteht in der Regel aus Mikrofasern (Polyester, Elasthan usw.) in Kombination mit Baumwolle – Materialien, die ihm eine gewisse Elastizität verleihen. Diese aus der Petrochemie stammenden chemischen Zusammensetzungen garantieren weder die Qualität des Produkts noch die Ihres Schlafs, noch sind sie umweltfreundlich.

Angesichts der synthetischen und wenig umweltfreundlichen Eigenschaften solcher Bezugsmaterialien setzt sich 100 % Bio-Baumwolle nach und nach auf dem Markt durch. Im Gegensatz zu herkömmlicher Baumwolle wird 100 % Bio-Baumwolle weder chemisch behandelt noch gebleicht. Tatsächlich sind die Baumwollprodukte, die wir gewohnt sind zu kaufen, meist ganz weiß; ursprünglich hat Baumwolle jedoch eine leicht ecrufarbene Tönung.

Der klassische Kipli-Matratzenbezug setzt sich wie folgt zusammen:

  • aus einem Bezug aus Bio-Baumwolle für ein weiches Liegegefühl;
  • mit einer Füllung aus Baumwollfasern (36 %) und recycelter Mikrofaser (64 %), die nach dem Öko-Tex-Standard zertifiziert ist;
  • mit einem Futter aus reiner, gekämmter Baumwolle.

Da Kipli jedoch darauf bedacht ist, seine Produkte ausschließlich aus natürlichen Materialien herzustellen (wie beispielsweise die Naturlatexmatratze), bietet das Unternehmen eine Alternative zu diesem teilweise aus Polyester bestehenden Bezug an.

Es handelt sich also um einen Bezug, der sowohl beim Oberstoff als auch bei der Füllung und dem Futter zu 100 % aus Bio-Baumwolle besteht. Zwar ist ein natürlicher oder biologischer Matratzenbezug weniger strapazierfähig, hat aber den Vorteil, dass er dazu beiträgt, ein gesundes und angenehmes Schlafklima für die Schläfer zu schaffen.

Neben der Zusammensetzung des Bezugs und seiner Schutzfunktion für die Matratze müssen die Hersteller auch auf dessen Praktikabilität achten. Zum einen lässt sich die Matratze durch das Annähen von Griffen an den Seiten des Bezugs trotz ihres Gewichts leicht transportieren. Zudem lassen sich Matratzenbezüge mit Reißverschluss je nach Material zum Waschen in der Maschine oder von Hand abnehmen. Die Pflege der Bettwäsche wird dadurch schneller, effizienter und einfacher.

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