Wenn es darum geht, Bettwaren zu kaufen oder zu erneuern, ist jeder Ratschlag willkommen. Auch ohne unbedingtalles über Matratzen zu wissen, helfen grundlegende Regeln und Prinzipien dabei, die richtige Wahl zu treffen und die Produkte zu finden, die den eigenen Bedürfnissen am besten entsprechen. Genau wie die Größe des Bettes oder die verwendeten Materialien ist auch die Frage der Dichte einer der entscheidenden Punkte bei der Auswahl einer Matratze. Leider gibt es viel zu viele Menschen, die diesem Aspekt fälschlicherweise keinerlei Beachtung schenken.
Was versteht man unter Dichte? Welchen Einfluss hat sie auf die Qualität einer Matratze? Um den Kauf einer Matratze zu einem Erfolg zu machen, sollte man sich die Zeit nehmen, sich über diese verschiedenen Punkte zu informieren. Von derDefinition derMatratzendichtebis hin zur Frage nach der Dichte einer Schaumstoff- oder Latexmatratze – hier erfahren Sie alles, was Sie über die Dichte von Matratzen wissen müssen.

Was versteht man unter der Dichte einer Matratze?
Die Dichte einer Matratze entspricht dem Gewicht, das die Matratze tragen kann, ohne dass ihre Qualität darunter leidet. Die Dichte einer Matratze wird inKilogramm pro Kubikmeter(kg/m³) angegeben, und man sollte wissen, dass Matratzen in vielen verschiedenen Dichten erhältlich sind. Aus diesem Grund ist die Dichte ein wichtiger Parameter, den es bei der Auswahl einer Matratze zu berücksichtigen gilt.
In der Regel gibt es folgende Matratzendichten:
- weniger als 25kg/m³;
- zwischen 25 und 50kg/m³;
- von 50 bis 75kg/m³;
- mehr als 75kg/m³.
Diese unterschiedlichen Dichten, die in Fachgeschäften leicht zu finden sind, zielen darauf ab, den Bedürfnissen bestimmter Schläferprofile gerecht zu werden. Sokanneine Matratze mit einer Dichte von weniger als 25kg/m³ für Kinder geeignet sein. Ab dem Jugendalter ist es jedoch ratsam, auf Bettwaren mit einer höheren Dichte zurückzugreifen. Es wird daher empfohlen, sich für eine Matratze zu entscheiden, deren Dichte zwischen 30 und 50kg/m³ liegt. Für Erwachsene schließlicherweisen sichjenachKörperbau und GewichtMatratzen mit einer Dichte von über 50kg/m³alsbesonders geeignet.
Dicke und Dichte – zwei unterschiedliche Eigenschaften einer Matratze
Die Dichte einer Matratze ist von ihrer Dicke zu unterscheiden. Diese beiden Faktoren stehen nämlich in keinem Zusammenhang, und ein relativ dünnes Matratzenmodell kann eine höhere Dichte aufweisen als ein dickeres Modell. Die Dichte ist in erster Linie alsGarant für QualitätundLanglebigkeit zu betrachten.
Abgesehen davon, dass es wichtig ist, eine dem eigenen Profil entsprechende Dichte zu wählen, ist es in der Tat wichtig, die Dichte einer Matratze zu berücksichtigen, um derenLebensdauer einzuschätzen. Die Dichte dient zwar als Anhaltspunkt, um dem Nutzer einer Matratze den passenden Komfort zu bieten, ist aber auch ein Mittel, um die Lebensdauer der betreffenden Matratze abzuschätzen. Je geringer die Dichte, desto kürzer ist die Lebensdauer der Matratze. Ein Matratzenmodell mit geringer Dichte nutzt sich daher schneller ab und ist somit weniger bequem als eine Matratze, die unter denselben Bedingungen genutzt wird und eine höhere Dichte aufweist.
Die Festigkeit der Liegefläche, die in direktem Zusammenhang mit der Dichte steht
Im Gegensatz zur Dicke, die keine hohe Dichte garantiert, hängt die Festigkeit der Matratze eng mit der Dichte zusammen. Je höher also die Dichte einer Matratze ist, desto fester ist sie. Sollte die Matratze zu fest sein, gibt es mehrere Möglichkeiten, um eine weniger feste Liegefläche zu erzielen:
- eineweichereMatratzenauflage kaufen;
- Entscheiden Sie sich für einen Lattenrost ausSperrholz.
Auf jeden Fall sollte man wissen, dass eine Matratze im Neuzustand immer fester ist. Einige Marken bieten übrigens Probezeiten an, damit man sich vergewissern kann, dass die Matratze den eigenen Bedürfnissen entspricht. Ist dies nicht der Fall, kann man die Matratze zurückgeben und sich für ein anderes Modell entscheiden.
Die Dichte – ein Kriterium, das bei bestimmten Matratzen einen höheren Preis rechtfertigt
Bei den verschiedenen Bettenfachhändlern lässt sich feststellen, dass eine Matratze mit hoher Dichte in der Regelteurer ist. Abgesehen vom Komfort, den diese Matratzen bieten, lässt sich ihr höherer Preis durch die Langlebigkeit dieser Produkte erklären. Eine Matratze mit geringerer Dichte ist zwar günstiger, muss aber häufiger ausgetauscht werden, um einen gewissen Komfort zu gewährleisten.
Natürlich muss die Nutzung der Matratze eines der wichtigsten Kriterien bei der endgültigen Entscheidung sein. Auch wenn eine geringe Dichte einen regelmäßigeren Austausch der Bettwaren erfordert, können Matratzen mit geringer Dichte sich durchaus als ideal für Zusatzbetten erweisen, die nur gelegentlich genutzt werden. Es erscheint in der Tat nicht unbedingt notwendig, sich für eine relativ teure Matratze zu entscheiden, wenn diese nicht intensiv genutzt wird. Eine nur gelegentlich genutzte Matratze kann daher eine geringere Dichte aufweisen und dennoch über mehrere Jahre hinweg bequem bleiben.
Die Dichte einer Schaumstoffmatratze auswählen
BeiSchaumstoffmatratzen ist es wichtig, die Art des Schaumstoffs zu betrachten, um dessen Dichte zu ermitteln. Es gibt nämlich verschiedeneSchaumstoffarten, von denenjede ihre ganz eigenen Eigenschaften aufweist. Zu den wichtigsten Schaumstoffarten, die als Beispiele genannt werden können, gehören die folgenden:
- Polyetherschaum;
- Polyurethanschaum;
- Memory-Schaum.
Was den Polyetherschaum betrifft, so weisen Matratzen aus diesem Material eine Dichte auf, die zwischen 16 und 25kg/m³ variieren kann. Es handelt sich hierbei um die Schaumart mit der geringsten Dichte. Bei Polyurethanschaum liegt die Dichte in der Größenordnung von 30 bis 50kg/m³. Bei Memory-Schaum-Matratzen schließlich, die oft mit Taschenfedern kombiniert werden, liegt die Dichte meist über 50kg/m³. Beim Kauf einer Matratze aus Schaumstoff ist es daher wichtig, sich mit denverschiedenen Schichten, aus denensie besteht, auseinanderzusetzen. Nur unter Berücksichtigung der Art der Schaumstoffe, aus denen die Matratze besteht, lässt sich deren Dichte tatsächlich bestimmen.
Welche Dichte sollte eine Latexmatratze haben?
Auch bei Latexmatratzen lassen sich verschiedene Produkttypen unterscheiden. Fachgeschäfte für Bettwaren unterscheiden nämlich zwischen:
- Matratzen aus100 % Naturlatex;
- Matratzen, dieNaturlatex und synthetisches Latex kombinieren;
- Matratzen, die ausschließlich aus synthetischem Latex bestehen.
Matratzen aus 100 % Naturlatex haben zum einen den Vorteil, dass sie vollständig biologisch abbaubar sind. Darüber hinaus zeichnen sich diese Matratzen durchhypoallergene Eigenschaften aus. Damit eine Matratze als Naturlatexmatratze gilt, muss ihr Material zu mindestens 85 % aus Naturlatex bestehen. Was schließlich Matratzen aus synthetischem Latex betrifft, so ist zu beachten, dass diese aufgrund der Verwendung nicht-natürlicher Materialien zu günstigeren Preisen angeboten werden.
Je nach Latexqualität kann die angegebene Dichte zwischen60 und 95kg/m³ variieren. Ähnlich wie bei Schaumstoffmatratzen können auch Latexmatratzen aus mehreren Schichten bestehen. Es ist daher wichtig, jede einzelne Schicht zu betrachten, um sich ein genaues Bild von der Gesamtdichte der Matratze zu machen.
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