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Eine Frau, die sich mit ihrem Hund auf dem Bett ausruht, während ihre Brille auf dem Tisch liegt

Kiplis gute Vorsätze für 2022

Ein paar leicht umsetzbare Tipps für ein besseres Leben 

Neues Jahr, neuer Anfang, dies ändern, jenes ändern… Der Beginn eines neuen Jahres ist oft eine gute Gelegenheit, sich neue Ziele zu setzen, sich mehr anzustrengen oder neue Herausforderungen anzunehmen. Aber wäre es nicht besser, unsere kleinen Gewohnheiten zu ändern, die uns langfristig daran hindern, unseren Alltag besser zu genießen? 

Wir von Kipli möchten dieses Thema unter Berücksichtigung des Wohlergehens jedes Einzelnen und unseres Planeten behandeln. Hier sind einige Tipps, von denen wir hoffen, dass sie dir auf diesem Weg helfen werden.

Wie kann man seine Gewohnheiten langfristig ändern?

Hast du schon einmal versucht, morgens früh aufzustehen, um ohne Eile ins Büro zu gehen? Einmal, zweimal klappt es, aber irgendwann gibst du auf.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Um zu überleben, braucht unser Gehirn eine gewisse Routine, insbesondere für die berühmten Automatismen (wir schließen automatisch die Tür, ohne es zu merken).
Aus neurologischer Sicht verbraucht das Gehirn weniger Energie, wenn es Gewohnheiten folgt. 

Um eine langjährige Gewohnheit zu ändern, muss sich unser Gehirn an die Veränderung anpassen und von Grund auf neu lernen. „Für das Gehirn ist Veränderung eine echte Hürde“, erklärt Dr. Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie in der Entwicklungsneurobiologie an der Universität Bremen. „Wenn wir unseren Gewohnheiten folgen, belohnt uns unser Gehirn mit seinen eigenen Opioiden, und wir werden regelrecht süchtig danach. Mit den Jahren fällt es uns immer schwerer, unsere Routine zu ändern.
Wie können wir also eine Gewohnheit erfolgreich ändern? Laut Roth braucht das Gehirn regelmäßiges Training und große Entschlossenheit. Wenn du dich in einem dieser Bereiche ändern willst, solltest du diesen Gedanken nicht außer Acht lassen: Wo ist meine Belohnung, und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Unsere guten Vorsätze für 2022

Besser schlafen – die Grundlagen

Es muss wohl nicht extra erklärt werden, dass Schlafmangel Auswirkungen auf unser tägliches Wohlbefinden hat. Wusstest du, dass wir in den letzten fünfzig Jahren 1,30 Stunden Schlaf verloren haben? Italiener schlafen durchschnittlich 6,42 Stunden pro Nacht (empfohlen werden mindestens 7 Stunden!). Eine Verbesserung deiner Gewohnheiten kann sich positiv auf deinen Schlaf und damit auf deinen Alltag und dein Sozialleben auswirken.

Einer der Hauptfaktoren, die das Einschlafen stören, ist die Einwirkung von blauem Licht. Ja, es mag schwerfallen, sich vom Smartphone zu lösen, aber dessen Licht kann eine Verzögerung deiner inneren Uhr verursachen. Infolgedessen verschiebt sich der Einschlafzeitpunkt und die Schlafdauer verkürzt sich.

41 % der Italiener geben an, ihr Smartphone sogar mitten in der Nacht zu checken! Es ist mittlerweile hundertprozentig bewiesen: Um besser zu schlafen, sollte man Smartphone und Computer mindestens 1,5 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen ausschalten.

Wenn es um Ernährung geht, verliert man sich leicht in den vielen Ratschlägen. Ist Käse am Abend zu fettig? Er ist sicherlich nicht das leicht verdaulichste Lebensmittel, aber Käse enthält Tryptophan, einen Stoff, der an der Bildung von Melatonin beteiligt ist, dem berühmten Schlafhormon. Du kannst Tryptophan über Eier, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, bestimmte Getreidesorten und stärkehaltige Lebensmittel (Hafer, Soja, Mais, Roggen, Sesam, Reis, Quinoa) oder Milchprodukte zu dir nehmen. (Lass das rohe Gemüse, das du für leicht verdaulich hältst, lieber für den nächsten Tag!)

Vor dem Schlafengehen ist grüner Tee dein bester Verbündeter! Tatsächlich haben Tee und natürliche Aufgüsse ohne Zusatz von Aromen viele Eigenschaften, die Beschwerden in schlaflosen Nächten lindern: Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, Kamillentee lindert Magenbeschwerden und Baldrianwurzel hat eine entspannende Wirkung, ideal zum Entspannen vor dem Schlafengehen.  

Bring Ordnung in dein Zuhause (und dein Leben) 

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Zeit du mit dem Aufräumen verbringst? Du hast wahrscheinlich schon von der „Kunst des Aufräumens“ von Marie Kondo gehört, der Autorin des gleichnamigen Bestsellers. Ihr Tipp? Räume das ganze Haus Schritt für Schritt auf, vom Dachboden bis zum Keller, und stelle dir dabei zwei Fragen: Was brauche ich wirklich? Was macht mich glücklich? Ihre Technik hat die Welt erobert und gezeigt, dass man, wenn man ein System schafft, in dem alles seinen Platz hat, nie wieder aufräumen muss!

Dieser Wellness-Trend hat seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Den Kleiderschrank oder die Wohnung auszumisten und nur die Dinge zu behalten, die dir am Herzen liegen oder die nützlich sind, befreit den Geist! Probier es aus! 


Befreie deinen Geist und vor allem dein Zuhause 

Die Luftverschmutzung in Innenräumen kann genauso gefährlich sein wie die Außenluftverschmutzung. Erfahre mehr zu diesem Thema in unserem Artikel mit Tipps für ein gesünderes Wohnklima. 
Und am Arbeitsplatz? Im Laufe eines Jahres verbraucht ein durchschnittliches Rechenzentrum so viel Energie wie 3.000 amerikanische Haushalte. Was solltest du als Erstes tun? Das Aufräumen deiner E-Mails entlastet nicht nur deinen Kopf, sondern hilft auch dem Planeten. Indem du deinen E-Mail-Posteingang aufräumst, kannst du deinen CO2-Verbrauch senken. Denk daran, dass jede E-Mail, die in deinem Posteingang verbleibt, etwa 10 g CO2 pro Jahr verursacht! Mit der Cleanfox-App kannst du das mit nur einem Klick erledigen!

Außerdem kannst du bis zu 24 % Tinte sparen, wenn du eine umweltfreundlichere Schriftart wie Garamond anstelle der klassischen Times New Roman oder Arial wählst.
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Sich den Jahreszeiten anpassen 

Jede Veränderung erfordert Energie und Zeit, damit sich der Körper daran gewöhnen kann. Der Wechsel der Jahreszeiten zwingt uns dazu, auf unsere Bedürfnisse einzugehen. Informiere dich in unserem Blog darüber, wie du dich am besten auf den Winter vorbereiten oder deinen Schlafrhythmus an die Jahreszeit anpassen kannst.

Um die Natur und das Wohlergehen unseres Planeten im Laufe der Jahreszeiten zu schützen, kaufe Obst und Gemüse der Saison! Versuche, bei lokalen und Bio-Erzeugern einzukaufen!
Und da wir versuchen, 2022 mit unseren kleinen Tipps unser Bestes zu geben, wollen wir noch einen Schritt weiter gehen!

Weniger und besser konsumieren 

Wusstest du, dass alle Gemüseschalen, die im Müll landen, eigentlich essbar sind? Ein leckeres Karottenpesto verfeinert ein Nudelgericht, und aus den Spargelschalen lässt sich eine köstliche Brühe für dein Spargelrisotto kochen... Die „Zero-Waste“-Küche bietet dir viele Rezeptideen und reduziert deinen Abfall erheblich.

Hat deine Großmutter dir immer den Sonntagsbraten zubereitet? Wichtig ist nur, dass es wirklich nur sonntags ist! Laut dem Worldwatch-Institut hat sich der weltweite Fleischkonsum in den letzten 40 Jahren verdreifacht. Im Durchschnitt werden weltweit 43,1 kg Fleisch pro Person und Jahr verzehrt. Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen sind nicht zu vernachlässigen. Laut einem Bericht der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) ist die Tierhaltung für 14,5 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.

Es ist nicht nötig, dass alle Vegetarier werden, aber den Fleischkonsum zu reduzieren und bewusster zu essen, ist ein Schritt in Richtung eines größeren Respekts für unseren Planeten.

Energie sparen in unseren Häusern 

Ganz oben auf der Liste der Energiesparmaßnahmen, die wir umsetzen können, stehen im Winter die Suche nach Zugluft und eine bessere Isolierung der Häuser. Denk daran, nachts die Rollläden zu schließen und wärmeisolierende Vorhänge anzuschaffen. Das tägliche Lüften der Wohnung (ja, auch im Winter) bekämpft Feuchtigkeit – die oft der Hauptgrund für Kälte ist.

Sind wir mit der Zeit nicht ein bisschen faul geworden? Den Stecker der Kaffeemaschine oder des Fernsehers ziehen, den Computer ausschalten... All diese Geräte kosten uns am Ende etwa 10–15 Euro pro Jahr (pro Gerät). So einfach wie effektiv: Der Kauf einer Steckdosenleiste löst das Problem mit einem Klick. 

Reisen mal anders 

Einer der Vorteile, die wir in den letzten Jahren der weltweiten Pandemie entdeckt haben, ist der Urlaub bei uns zu Hause und in der näheren Umgebung! Man muss nicht in den Himalaya reisen, wenn wir die Alpen direkt vor der Haustür haben, oder wenn die Strände Siziliens mit denen der Karibik mithalten können! Fernreiseziele sind nicht die einzigen Orte, an denen wir unseren Urlaub verbringen können. Mit ein wenig Kreativität und Neugierde werden wir ganz natürlich umweltbewusster.  
Wenn du dich auch nur in einer dieser Kategorien engagierst, kannst du einen Beitrag zu deinem eigenen Wohlbefinden und dem des Planeten leisten. Du musst nur dein Gehirn trainieren und es auf andere Weise lenken;) 

Ein frohes neues Jahr 2022! 

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