Erfahren Sie, wie Sie die Matratze auswählen, die am besten zu den Bedürfnissen Ihres Kindes passt.
Da der Schlaf für die Entwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung ist, muss er stets von guter Qualität sein. Und das hängt von der Wahl einer guten Matratze ab. Genau wie bei einem Neugeborenen dürfen Komfort, Wohlbefinden und Gesundheit eines heranwachsenden Kindes nicht vernachlässigt werden. Entdecken Sie daher in diesem Artikel die Kriterien, die bei der Auswahl einer Kindermatratze zu berücksichtigen sind.
Wählen Sie die richtige Größe
Die Standardlänge einer Kindermatratze beträgt in der Regel 190 cm. Die Breite kann jedoch je nach Bettgröße und Raumfläche im Kinderzimmer zwischen 70 cm und 120 cm variieren. Denken Sie vorausschauend und entscheiden Sie sich für ein ausreichend großes Bett und die passende Matratze. Denken Sie daran, dass Ihr Kind mit zunehmendem Alter mehr Platz benötigen wird. Bedenken Sie, dass Bettwaren in der Regel alle 10 Jahre erneuert werden. Eine kleine Kindermatratze von 70 x 190 cm, die beispielsweise Ihr 6-jähriges Kind nutzt, wird für einen Teenager nicht mehr bequem genug sein. Denken Sie auch daran, dass es eines Tages vielleicht Freunde zu einer Übernachtungsparty einladen wird. Und dass sie alle in dem kleinen Bett schlafen wollen. Damit Ihr Kind seine Matratze bis zum Alter von 16 Jahren nutzen kann, ist eine Einzelmatratze in der Größe 120 x 190 cm ideal. Bevorzugen Sie Matratzen aus Naturlatex, die für ihre lange Lebensdauer bekannt sind.
Für optimalen Komfort: die Latexmatratze
Eltern neigen dazu, ihren Kindern eine zu weiche Matratze zu kaufen, weil sie glauben, damit für deren Komfort zu sorgen. Man muss jedoch wissen, dasseine zu weiche Matratze ihre Stützfunktion nicht mehr erfüllt. Vermeiden Sie es daher, das Bett Ihres Kindes mit einer Memory-Foam-Matratze auszustatten. Da Kinder dazu neigen, auf dem Bauch zu schlafen (eine Position, die bei dieser umhüllenden Matratze nicht empfohlen wird). Es besteht die Gefahr, dass sich bei Ihrem Kind eine Mulde im Rücken bildet und die Schultern nicht entspannt sind, ganz zu schweigen davon, dass es Schwierigkeiten beim Atmen haben wird. Und natürlich ist ein zu hartes Bett nicht nur unbequem, sondern führt auch zu Muskelverspannungen und möglichen Rückenschmerzen. Welche Matratze sollte man also für ein Kind wählen? Für ein Kind über 4 Jahre sollten Sie eine mittlere Festigkeit (Medium) mit einer Dichte von mindestens 28 kg/m³ wählen. Für einen Jugendlichen empfehlen wir eine Dichte von 35 kg/m³. Beachten Sie jedoch, dass aufgrund der Vielzahl an Bestandteilen, die Schaumstoffmatratzen enthalten können, Dichte und Festigkeit nicht unbedingt proportional zueinander stehen. Mit anderen Worten: Selbst bei einer hohen Dichte bietet eine Schaumstoffmatratze Ihrem Kind nicht die notwendige Stützkraft.Eine Matratze aus 100 % natürlichem Pflanzenlatex enthält hingegen keine weiteren Bestandteile, die Ihre Berechnungen verfälschen könnten. Dank ihrer Elastizität und ihrer zahlreichen Stützzonen passt sich diese Matratze der Körperform Ihres Kindes an.
Entscheiden Sie sich für eine Matratze aus natürlichen Materialien
Die sehr beliebten Kindermatratzen aus Schaumstoff werden wegen ihres günstigen Preises geschätzt. Allerdings sollten Sie die schädlichen Auswirkungen dieses synthetischen Materials auf die Gesundheit Ihres Kindes berücksichtigen. Denn diese Art von Matratze entsteht durch einen aufwendigen Herstellungsprozess und eine petrochemische Behandlung. Daher ist eine Matratze aus synthetischem Material für die Gesundheit Ihres Kindes nicht zu empfehlen.Wenn Sie kein Risiko eingehen möchten, sollten Sie wissen, dasseine Matratze aus Naturlatex die unbeste Wahl in Sachen Bettwaren ist. Sie wird aus dem Saft des Kautschukbaums hergestellt und enthält keine als schädlich eingestuften Stoffe. Eine Matratze aus 100 %Naturlatex ist somitvon Natur aus milbenabweisend, hypoallergen und bakterizid. Achten Sie jedoch auf Matratzen aus synthetischem Latex. Diese sind an der Kennzeichnung „100 % Latex“ zu erkennen. Da auch sie aus der petrochemischen Industrie stammen, sind diese Matratzen wenig empfehlenswert. Bevorzugen Sie Matratzen mit der Aufschrift „Naturlatex“ oder „100 % Naturlatex“ und achten Sie darauf, dass sie die EUROLATEX-Zertifizierung tragen. Sie können sich auch für ein Kinderbett aus Massivholz entscheiden, das eine längere Lebensdauer bietet.
Achten Sie auf die Atmungsaktivität der Matratze
Es ist allgemein bekannt, dass Kinder Hitze schlecht vertragen und nachts stark schwitzen. Es empfiehlt sich daher, eine Matratze zu wählen, die gut belüftet ist und Feuchtigkeit ableitet. Vermeiden Sie in diesem Zusammenhang Matratzen aus Polyurethanschaum, die für ihre schlechte Wärmeregulierung bekannt sind. Sie sind hitzeempfindlich und feuchtigkeitsunverträglich. Auch hier ist eine Matratze aus 100 % Naturlatex sehr zu empfehlen. Eine Matratze aus diesem natürlichen Material ist atmungsaktiv und durchlässig und reguliert zudem die Temperatur im Bett Ihres Kindes. So profitiert Ihr Kind bei Hitze von der Kühle und im Winter von der Wärme der Matratze. Schluss mit schlechten Nächten und Albträumen!
Wir hoffen, dass Ihnen dieser Artikel gefallen hat.
Natürlich, das Kipli-Team
