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Gesund schlafen: Überprüfen Sie Ihr Schlafzimmer auf Schadstoffe – Kipli

Gesund schlafen: Überprüfen Sie Ihr Schlafzimmer auf Schadstoffe in der Wohnumgebung

Ist Ihr Schlafzimmer schadstoffbelastet? Vielleicht haben Sie sich diese Frage noch gar nicht gestellt, denn die meisten Menschen wählen ihre Schlafzimmereinrichtung viel eher nach ihrem Aussehen als nach ihrer Materialzusammensetzung aus. Dabei ist gesunder Schlaf für unser Wohlbefinden unerlässlich. Im Laufe unseres Lebens verbringen wir durchschnittlich 25 Jahre in unserem Bett. Umso wichtiger ist es, dass unser Schlafzimmer uns einen gesunden Rückzugsort für Erholung und Entspannung bietet. Wenn Sie gesund schlafen möchten, sollten Sie auf schadstoffgeprüfte Bettwaren setzen. Im folgenden Artikel erfahren Sie, warum.

Verschiedene Untersuchungen renommierter Testinstitute wie der Stiftung Warentest zeigen: In vielen Möbeln, Bettwaren und Matratzen sind Wohngifte und Schadstoffe enthalten. Diese werden vor allem direkt nach dem Auspacken, häufig aber auch über einen längeren Zeitraum hinweg, an die Raumluft abgegeben. Die Ausdünstungen bestehen aus einem Gemisch aus potenziell gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln, Formaldehyd, Weichmachern, Pestiziden, Flammschutzmitteln und Schwermetallen.

Diese werden von Matratzen, Bettwäsche, Decken und Kissen sowie unseren Schlafzimmermöbeln freigesetzt und können zu Schlafstörungen, Allergien, Kopfschmerzen und chronischen Infektionen, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Unruhe sowie Herzrasen führen. Das Problem: Die Giftstoffe sind mit bloßem Auge nicht erkennbar und in vielen Fällen zudem geruchsneutral. Ohne eine spezielle Schadstoffmessung können Sie diese daher nicht feststellen.

Umso wichtiger ist es, bereits vor dem Kauf Ihrer Schlafzimmermöbel potenzielle Schadstoffquellen zu kennen. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Bettwaren auf deren Materialzusammensetzung und deren Herstellung. So können Sie Schadstoffe im Schlafzimmer weitgehend vermeiden und ruhig und gesund schlafen.

Frau auf einer Naturlatexmatratze

Matratzen als Schadstoffquellen

90 % der in Europa verkauften Matratzen bestehen aus Materialien auf Erdölbasis und werden unter Verwendung verschiedener Chemikalien zu Schaumstoffmatratzen verarbeitet. Schaumstoff- und Kaltschaummatratzen sind die meistverkauften Matratzen in Deutschland. Die meisten Schaumstoffmatratzen bestehen aus Polyurethanschaumstoffen, die Isocyanate und Flammschutzmittel auf Phosphorsäureesterbasis enthalten. Darüber hinaus können die Matratzen weitere Chemikalien enthalten, die im Verdacht stehen, die Leber zu schädigen und krebserregend zu sein.

Wer gesund schlafen möchte, sollte daher auf Matratzen auf Rohölbasis verzichten. Stattdessen können Sie sich für eine Naturmatratze entscheiden. Es gibt verschiedene Arten von Naturmatratzen, wie beispielsweise Kokos-, Rosshaar- oder Naturlatexmatratzen. Vor allem Matratzen aus Naturlatex, wie die Kipli-Matratze, sind dabei nicht nur gesund und umweltfreundlich, sondern auch aus ergonomischer Sicht äußerst empfehlenswert.

Naturlatexmatratzen zeichnen sich im Vergleich zu anderen Matratzen durch eine hervorragende Punktelastizität aus. Dadurch gewährleisten Naturlatexmatratzen eine optimale Liegeposition und tragen dazu bei, Rücken-, Becken- und Schulterschmerzen zu lindern. Im Vergleich zu Schaumstoffmatratzen und anderen Schaummatratzen sind diese Matratzen zudem besonders langlebig. Sie können bis zu 15 Jahre lang verwendet werden, und ihr Kern ist anschließend biologisch abbaubar.

Naturmaterialien gelten allgemein als atmungsaktiver als synthetische, erdölbasierte Materialien. Deshalb haben Naturlatexmatratzen eine natürliche milbenabweisende Eigenschaft und bieten Bakterien keinen Nährboden.

Wichtig: Wenn Sie eine Latexmatratze kaufen, sollten Sie auf deren Materialzusammensetzung achten. Da es keine gesetzlichen Vorschriften gibt, können auch Latexmatratzen mit einem hohen Anteil an synthetischem Latex als Naturlatexmatratzen bezeichnet werden.

Gesund schlafen dank natürlicher Schlafzimmermöbel

Kennen Sie das? Gleich nach dem Auspacken neuer Möbelstücke bemerken Sie einen unangenehmen Geruch. Diese chemischen Ausdünstungen verflüchtigen sich in der Regel nach einigen Stunden und sind zunächst nicht gesundheitsschädlich. Sie können jedoch auf Formaldehyd hinweisen. Formaldehyd wird vor allem für Möbelstücke aus Spanplatten verwendet und reizt die Schleimhäute und Atemwege. Das Gas mit dem stechenden Geruch ist trotz allem immer noch in vielen Produkten zu finden.

Um Formaldehyd in Möbeln zu vermeiden, sollten Sie Möbelstücke aus unbehandeltem Massivholz wählen. Kipli fertigt alle Möbelstücke aus Massivholz aus PEFC-zertifizierten Wäldern und lässt das Holz weitgehend unbehandelt. Wird für die Herstellung ein Klebstoff benötigt, greift das Unternehmen auf natürlichen Leim auf Wasserbasis zurück.

Ein natürliches Schlafzimmer aus Holz

Die Materialzusammensetzung Ihrer Bettwaren

Auch Wohntextilien können Schadstoffe in Form von Weichmachern, Mottenschutzmitteln oder synthetischen Farbstoffen und Bleichmitteln enthalten. Diese können Hautreizungen oder Allergien auslösen, gesundheitsschädlich sein und Reizungen der Haut, der Schleimhäute und der Atemwege verursachen. Die Giftstoffe werden anschließend in die Raumluft abgegeben und gelangen über unsere Atemwege in unseren Körper. Wenn Sie gesund schlafen möchten, sollten Sie insbesondere bei Bettwaren auf natürliche und auf Schadstoffe geprüfte Produkte setzen, da unsere Haut in direkten Kontakt mit den Produkten kommt.

Wohngifte vermeiden und gesund schlafen

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich Schadstoffe in unserem Schlafzimmer in allen Einrichtungsgegenständen und Bettwaren verstecken können. Ein vollständig schadstofffreies Zuhause ist daher nahezu unmöglich. Wer jedoch die Materialzusammensetzung seiner Bettwaren und Möbel analysiert und beim Kauf auf deren Natürlichkeit achtet, kann Wohngifte zumindest stark reduzieren.

Ein weiterer Tipp: Achten Sie beim Kauf von Bettwäsche, Kissen, Matratzen und Bettdecken auf Gütesiegel. OEKO-TEX ist eine renommierte Prüfinstitution, die Produkte auf Schadstoffe untersucht. Außerdem lohnt es sich, das Schlafzimmer regelmäßig zu lüften. Dabei sollten Sie die Technik des Stoßlüftens anwenden, damit die Raumluft vollständig ausgetauscht wird. So werden Schadstoffpartikel aus der Luft entfernt und Sie können gesund schlafen!

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