24 Jahre und vier Monate unseres Lebens verbringen wir in unserem Bett. Das ist sehr viel Zeit. Umso wichtiger ist es daher, die beste Matratze für sich zu finden. Wir verraten Ihnen, wie Sie die perfekte Matratze für Ihre Bedürfnisse finden.
Synthetische Matratzen
90 % aller auf dem Markt erhältlichen Matratzen sind synthetischen Ursprungs. Synthetische Matratzen sind daher sehr beliebt. Das überrascht nicht, da diese Matratzentypen einige große Vorteile bieten. Der größte ist wohl ihr Preis. Synthetische Matratzen werden aus Kunststoffen hergestellt, die aus Erdölderivaten gewonnen werden. Dabei handelt es sich um ein sehr kostengünstiges Material, was diese Matratzen sehr erschwinglich macht. Es gibt verschiedene Arten von synthetischen Matratzen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
Synthetische Schaumstoffmatratze
Synthetische Schaummatratzen werden vollständig aus Kunststoffen hergestellt, die aus Erdölderivaten gewonnen werden. Dazu zählen beispielsweise Memory-Schaum- und Kaltschaummatratzen, aber auch synthetische Latexmatratzen. Memory-Schaum-Matratzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich genau an die Form Ihres Körpers anpassen und beim Aufstehen langsam wieder ihre ursprüngliche Form annehmen. Dies kann jedoch mitunter auch ein Nachteil sein. Da sich die Matratze nach einer Druckbelastung nur langsam wieder in ihre ursprüngliche Form zurückbewegt, finden Menschen, die nachts häufig ihre Liegeposition ändern, nicht sofort die optimale Schlafposition.
Je nach Dichte sind synthetische Matratzen ergonomisch und bieten guten Halt. Allerdings reagieren beispielsweise Memory-Foam-Matratzen empfindlich auf Hitze. In einem zu kalten Raum neigt die Memory-Foam-Matratze dazu, sich zu verhärten, in einem zu warmen Raum kann sie weicher werden. Hinzu kommt, dass Schaumstoffmatratzen weniger atmungsaktiv sind, da synthetische Materialien die Luftzirkulation behindern. Kaltschaum, synthetische Latexmatratzen und Memory-Foam sind daher nicht die besten Matratzen für Menschen, die leicht schwitzen.
Synthetische Matratzen sind sehr günstig, jedoch auch von geringerer Qualität. Dies führt dazu, dass die Matratzen oft schon nach wenigen Jahren durchgelegen sind. Sie müssen ausgetauscht werden. Damit kommen wir zu einem weiteren Nachteil von Schaumstoffmatratzen: Sie sind nicht biologisch abbaubar und nur selten recycelbar. Am Ende ihrer Lebensdauer landen sie auf riesigen Mülldeponien oder werden verbrannt. Sie sind daher nicht gut für unsere Umwelt. Außerdem enthalten die Kunststoffschäume zahlreiche Chemikalien und können potenziell schädliche Gase an die Schlafumgebung abgeben. Sie enthalten Isocyanate und Flammschutzmittel auf Phosphorsäurerestbasis. Diese sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für Ihre Gesundheit.
Federkernmatratze
Die Taschenfederkernmatratze gilt für manche als die beste Matratze. Sie besteht aus einzelnen, elastischen, sehr dünnen, zylinderförmigen Federn. Oben und unten ist der Federkern meist mit einer Schicht aus synthetischem Schaumstoff versehen. Jede Feder ist mit einem Textilmantel umhüllt. Dadurch werden Geräusche gedämpft und eine gute, punktgenaue Stützkraft gewährleistet. Diese Art von Matratze bietet festen Komfort und ist gleichzeitig angenehm weich. Ein weiterer Pluspunkt ist die Langlebigkeit dieses Matratzenmodells. Ein Nachteil ist die Wärmeregulierung sowie das Vorhandensein von Metall. Die Schaumstoffschicht oben und unten weist zudem dieselben Nachteile auf wie synthetische Schaumstoffmatratzen. Sie besteht aus Kunststoffen, die unter Verwendung zahlreicher potenziell gesundheitsschädlicher Chemikalien hergestellt werden. Diese sind weder das Beste für Sie noch für unsere Umwelt.
Die beste Matratze ist eine natürliche Matratze
Matratzen, die sowohl gut für uns als auch für unsere Umwelt sind, sind Naturmatratzen. Diese werden aus möglichst natürlichen Materialien hergestellt und sind auf Schadstoffe geprüft. Am Ende ihrer Lebensdauer sind Naturmatratzen biologisch abbaubar.
Die optimale Matratze ist daher eine Matratze aus nachhaltigen Materialien. Eine Bio-Matratze kann aus verschiedenen Materialien bestehen.
Zum Beispiel gibt es nachhaltige Matratzen aus Naturfasern, Rosshaar-Matratzen, Kokosmatratzen oder Naturlatexmatratzen. Diese Matratzentypen gehören zu den besten, da sie nachhaltig und zugleich gesund sind. Lesen Sie hier, wie diese Matratzen aufgebaut sind, um die beste Matratze für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Rosshaar-Matratze
Rosshaarmatratzen sind heutzutage selten. Sie bieten ein festes Liegegefühl, können sich jedoch dank ihrer Elastizität gut an die Wirbelsäule anpassen. Ein punktgenaues Einsinken ist nicht gegeben. Rosshaarmatratzen sind oft pflegeintensiver als andere Bio-Matratzen. Außerdem sind sie nicht vegan.
Kokosmatratze
Die Basis der Kokosmatratze besteht, wie der Name schon sagt, aus Kokosfasern. Die Kokosfaser wird für einen Matratzenkern mit Naturlatex umhüllt, um den Matratzenkern formstabil zu halten und ihn gleichzeitig elastisch und atmungsaktiv zu machen. Kokosfasern bieten eine hohe Stützkraft, was besonders dann geeignet ist, wenn Sie gerne fester liegen möchten. Leider gibt es bei Kokosmatratzen keine unterschiedlichen Härtegrade.
Die beste Matratze aus Naturlatex
Eine sehr nachhaltige und zugleich vegane Alternative ist eine Matratze aus Naturlatex. Latex ist ein ergonomisches Material. Deshalb werden Naturlatexmatratzen auch von Physiotherapeuten und Ärzten empfohlen. Die Matratzen bestehen aus natürlichem Latex, der aus dem Milchsaft des Baumes Hevea brasiliensis gewonnen wird.
Naturlatexmatratzen werden aus natürlichen Materialien hergestellt und sind daher biologisch abbaubar. Aus diesem Grund ist dieser ökologische Aspekt ein Argument, das für die perfekte Matratze spricht. Naturlatexmatratzen sind vor allem wegen ihrer Elastizität, ihrer Stützkraft und ihrer Ergonomie sehr beliebt.
Matratzen aus Naturlatex können Menschen mit Rückenschmerzen Linderung verschaffen. Auch wenn keine Matratze Rückenprobleme vollständig lösen kann, ermöglicht die hervorragende Ergonomie von Naturlatex, den Rücken während des Schlafs in seiner natürlichen Position zu halten, um Rücken- und Gelenkschmerzen zu lindern. Hochwertige Naturlatexmatratzen haben jedoch ihren Preis. Vor allem in Fachgeschäften sind diese oft sehr teuer.
Wer eine Naturlatexmatratze zu fairen Preisen sucht, wird bei Online-Anbietern wie Kipli fündig. Kipli arbeitet ohne Zwischenhändler und mit geringen Margen und kann Naturlatexmatratzen somit zu einem angemessenen Preis anbieten, ohne dabei die Qualität der Produkte oder die fairen Arbeitsbedingungen zu beeinträchtigen. Die Matratze ist mit dem euroLATEX-Label zertifiziert. Das Zertifikat belegt, dass die Produkte in Europa hergestellt werden. Asiatische Hersteller können dieses Zertifikat nicht erhalten.
Das Label überprüft, ob keine schädlichen Substanzen wie beispielsweise chemische Düngemittel, Schwermetalle, Lösungsmittel, Nitrosamine und flüchtige organische Verbindungen enthalten sind. Außerdem prüft euroLATEX, ob der Latex unter sicheren Bedingungen transportiert und gelagert wird. In Übereinstimmung mit dem europäischen Recht bescheinigt euroLATEX zudem die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen für alle an der Lieferkette beteiligten Mitarbeiter. Eine gute Matratze für Sie sollte also über Zertifikate wie dieses verfügen.
Darüber hinaus sind diese Matratzen äußerst atmungsaktiv und langlebig. Sie eignen sich ebenfalls hervorragend für Menschen, die nachts schwitzen, und dank ihrer antiallergenen Eigenschaften sind diese Matratzen auch für Allergiker gut geeignet. Latexmatratzen verfügen in der Regel über bis zu sieben Komfortzonen. Dies garantiert eine optimale ergonomische Unterstützung unseres Körpers. Die beste Matratze oder eine der besten Matratzen besteht also aus Naturlatex, da diese Art von Matratze dank ihres natürlichen Ursprungs frei von Schadstoffen und Chemikalien ist und somit gut für uns und unsere Umwelt ist. Matratzen aus Naturlatex sind nachhaltig, biologisch abbaubar und äußerst langlebig.
Die beste Matratze – dank des richtigen Liegegefühls
Das Raumgewicht von Matratzen trägt zu deren Qualität bei. Je höher das Raumgewicht, desto mehr Rohstoff wurde in der Matratze verarbeitet. Je mehr Rohstoff in einer Schaumstoffmatratze verarbeitet wurde, desto elastischer und schwerer ist diese und sie ist auch nach jahrelangem Gebrauch noch nicht durchgelegen. Ein hohes Raumgewicht steht zudem für eine gute Körperunterstützung und verhindert ein zu starkes Einsinken. Ein niedriges Raumgewicht hingegen beeinträchtigt die Rückfederungseigenschaften der Matratze. Das bedeutet, dass die Matratze nach einer Druckbelastung nur langsam in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt.
Zu den Matratzen mit dem höchsten Raumgewicht und damit der höchsten Qualität zählen Naturlatexmatratzen. Latexmatratzen sind schwerer als andere Schaumstoffmatratzen, was darauf hindeutet, dass für ihre Herstellung besonders viel Rohmaterial (natürlicher Latex) verwendet wurde. Der Schaumkern von Naturlatexmatratzen enthält weniger Luftblasen, wodurch der Schaum wesentlich dichter ist. Deshalb sind Naturlatexmatratzen für ihre besonders hohe Punktelastizität bekannt. Achten Sie beim Kauf einer Naturlatexmatratze auf ein Raumgewicht von 65–85 kg/m³. Eine Naturlatexmatratze mit einem Raumgewicht von 65–85 kg/m³ hat eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren.
Fazit
Für uns ist eine Matratze aus Naturlatex die beste Matratze. Jeder Einzelne von uns trägt durch nachhaltiges und bewusstes Kaufverhalten dazu bei, dass unsere Umwelt geschont wird. Auch für unsere Gesundheit ist dies wichtig. Wer gesund schlafen möchte, setzt deshalb auf natürliche Alternativen und verzichtet auf Matratzen auf Rohölbasis. Die perfekte Matratze sollte eine nachhaltige Matratze mit einer natürlichen Materialzusammensetzung sein. Achten Sie jedoch darauf, dass diese zertifiziert und auf Schadstoffe geprüft ist. Machen Sie sich mit den Materialeigenschaften vertraut, um Ihr Lieblingsmodell zu finden, und achten Sie auf das Raumgewicht der Matratze, da dieses einen großen Einfluss auf die Liegequalität hat.
Wenn Sie Fragen zu unserer Bio-Matratze aus Naturlatex haben, besuchen Sie uns im Chat, rufen Sie uns unter +49 (0) 32 21 22 96 570 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@kipli.com
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