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Homeoffice und Schlaf: So sichern Sie sich einen erholsamen Schlaf, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten

Homeoffice und Schlaf: So sichern Sie sich einen erholsamen Schlaf, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten

Es ist 23:30 Uhr. Sie haben nach einem Tag im Homeoffice Ihren Computer heruntergefahren und schlüpfen erschöpft ins Bett. Doch trotz der Müdigkeit will der Schlaf nicht kommen. Ihre Gedanken kreisen immer noch um die noch unbeantworteten E-Mails, das Meeting morgen früh und die Akten auf Ihrem Schreibtisch, der gleichzeitig Ihr Wohnzimmer ist. Oder manchmal auch Ihr Schlafzimmer. Sie wälzen sich von einer Seite auf die andere. Es ist zwei Uhr morgens, und Sie sind immer noch wach.

Diese Situation kennen viele Telearbeiter nur zu gut. Die Telearbeit, dieses Versprechen von Freiheit und Flexibilität, hat sich als differenzierter erwiesen, als man gedacht hatte – insbesondere was unseren Schlaf betrifft. Wenn man versteht, warum das so ist, kann man wieder ruhigere Nächte genießen, ohne auf die Vorteile der Arbeit von zu Hause aus verzichten zu müssen.

Wenn das Büro ins Schlafzimmer Einzug hält

Die Daten geben Anlass zum Nachdenken. Laut einer im Jahr 2025 durchgeführten Umfrage des Nationalen Instituts für Schlaf und Wachsamkeit schlafen die Franzosen an Arbeitstagen durchschnittlich 7 Stunden und 4 Minuten. Eine Zahl, die auf den ersten Blick akzeptabel erscheint, hinter der sich jedoch erhebliche Unterschiede verbergen. Viele von uns schlafen deutlich weniger als die 7 bis 9 Stunden, die Schlafexperten für Erwachsene empfehlen.

Aus derselben Umfrage geht hervor, dass die Franzosen immer später ins Bett gehen, unter der Woche etwa um 23:11 Uhr. Dieser auf den ersten Blick geringfügige Unterschied summiert sich Nacht für Nacht. Er führt zu dem, was Fachleute als Schlafdefizit bezeichnen – einen Mangel an Erholung, der sich langsam einschleicht und die körperliche und geistige Gesundheit beeinträchtigt.

Da stellt sich natürlich die Frage: Warum beeinträchtigt die Telearbeit, die uns eigentlich von anstrengenden Pendelfahrten befreien soll, ausgerechnet unsere Fähigkeit, gut zu schlafen?

Die verschwommene Grenze zwischen Arbeit und Erholung

Eine Person, die auf ihrem Bett mit Computer, Telefon und Unterlagen arbeitet, was verdeutlicht, dass bei der Telearbeit keine Grenze zwischen Arbeitsbereich und Schlafzimmer besteht

Um diesen Effekt zu verstehen, muss man sich ansehen, wie unser Gehirn funktioniert. Lange Zeit profitierten die meisten Arbeitnehmer von einer klaren Trennung. Morgens zieht man sich an, steigt ins Auto oder in die öffentlichen Verkehrsmittel und kommt im Büro an. Dieser Weg war nicht nur eine physische Fortbewegung. Er war ein Übergangsritual, das dem Gehirn den Wechsel vom Ruhe- in den Arbeitsmodus signalisierte.

Durch die Arbeit im Homeoffice ist dieser Übergang verschwunden. Wenn sich Ihr Schreibtisch nur wenige Meter von Ihrem Bett entfernt befindet, fällt es Ihrem Gehirn schwer, die nötige Trennung herzustellen, um wirklich abzuschalten. Und wenn das Schlafzimmer gleichzeitig als Arbeitsbereich dient – was bei einem Großteil der Homeoffice-Arbeiter der Fall ist –, schlafen Sie buchstäblich in Ihrem Büro.

Diese fehlende Grenze führt zu einem ungünstigen Teufelskreis. Das Schlafzimmer, das früher mit Ruhe und Entspannung verbunden war, wird nach und nach zu einem Ort der Konzentration und beruflicher Vorfreude. Das Gehirn erkennt es nicht mehr als Signal für den Schlaf. Deshalb fühlen sich so viele Menschen auch nach dem Herunterfahren ihres Computers noch immer „angeschlossen“. Mental verlassen sie ihren Arbeitsplatz nie wirklich.

Nach den Untersuchungen der „Mutuelle des Scop et des Scic“ beeinträchtigt die Verwischung der psychologischen Grenze zwischen Arbeit und Privatleben die Schlafqualität.

Körperhaltung und thermische Umgebung

Ein oft übersehener Aspekt der Telearbeit betrifft den Körper selbst. Wenn Sie am Esstisch oder manchmal sogar im Bett arbeiten, verschlechtert sich Ihre Körperhaltung. Der Nacken krümmt sich, der untere Rücken beugt sich, die Schultern ziehen sich bis zu den Ohren hoch. Diese anhaltende, schlecht abgestützte Haltung führt zu Verspannungen im Nacken- und Lendenwirbelbereich.

Diese Schmerzen treten oft gegen Ende des Tages auf und können den Schlaf beeinträchtigen. Sie schlafen mit verspanntem Nacken ein, Ihr Schlaf wird unruhig, Sie wachen müde auf, und am nächsten Tag beginnt der Kreislauf von vorne.

Auch die thermischen Bedingungen spielen eine Rolle. In einem Heimbüro entsteht im Laufe des Tages leicht ein kleines, überhitztes Mikroklima – bedingt durch den Computer, die Lampe und die mangelnde Luftzirkulation. Zum Einschlafen benötigt der Körper jedoch Kühle, idealerweise zwischen 16 und 19 °C. Bettwäsche, die Wärme speichert, verschlimmert das Problem: Man überhitzt sich, schwitzt und wacht mitten in der Nacht auf.

Koffein – der Reflex beim Homeoffice

Eine Hand, die eine Tasse dampfend heißen Kaffee hält, als Symbol für den übermäßigen Koffeinkonsum bei Telearbeitern und dessen Auswirkungen auf die nächtliche Wachsamkeit

Bei Telearbeitern lässt sich ein unauffälliges Phänomen beobachten: der erhöhte Kaffeekonsum. Wenn die Kaffeemaschine griffbereit ist, ist die Versuchung allgegenwärtig. Ein Kaffee um 10 Uhr, ein weiterer um 14 Uhr, um dem Energieabfall am Nachmittag entgegenzuwirken, manchmal ein dritter um 16 Uhr vor einer Besprechung.

Koffein hat eine Halbwertszeit von fünf bis sechs Stunden. Das bedeutet, dass die Hälfte Ihres Kaffees, den Sie um 16 Uhr getrunken haben, um 22 Uhr noch in Ihrem Körper wirkt. Ihr Gehirn bleibt somit genau in dem Moment wachsam, in dem Sie eigentlich einschlafen möchten. Um einen tiefen Schlaf zu gewährleisten, ist es sinnvoll, Koffein eher am Anfang des Tages als am Nachmittag zu sich zu nehmen.

Hyperkonnektivität und das Gehirn, das nie abschaltet

Ein oft unterschätzter Aspekt der Telearbeit ist das Fehlen eines Signals für das Ende des Arbeitstages. Im Büro haben Sie gesehen, wie Ihre Kollegen gegangen sind und die Aktivität nachgelassen hat. Diese äußeren Signale markierten das Ende der Arbeit, und Ihr Gehirn konnte sich entspannen.

Zu Hause verschwinden diese Anhaltspunkte. Der Computer steht weiterhin auf dem Schreibtisch. Das Diensthandy signalisiert am Abend eine neue Nachricht. Man gewöhnt sich daran, vor dem Schlafengehen noch eine letzte Sache zu überprüfen. Diese ständige Vernetzung hält das Nervensystem in Alarmbereitschaft. Man schlüpft noch mit wachem Geist ins Bett, was das Einschlafen erheblich erschwert.

Die Rolle der Bettwäsche bei der Genesung

Ein helles Schlafzimmer mit einem Bett aus Massivholz, atmungsaktiver weißer Bettwäsche, einem bequemen Kopfkissen und einer ruhigen, natürlichen Umgebung, das verdeutlicht, wie wichtig hochwertige Bettwaren und ein schlafförderndes Schlafzimmer für Telearbeiter sind

Angesichts dieser Herausforderungen lohnt es sich, dem Schlafumfeld besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Der Gedanke mag überraschen: Wie könnte die Bettwäsche auf ein Problem einwirken, das vor allem verhaltensbedingt zu sein scheint? Doch das physische Schlafumfeld hat einen direkten Einfluss auf die Tiefe und die Ununterbrochenheit Ihrer Erholung.

Ungeeignete Bettwaren verstärken jedes der genannten Probleme. Wenn sie Wärme speichern, überhitzt man sich und wacht häufiger kurz auf. Wenn sie den Körper nicht ausreichend stützen, verschlimmern sich Verspannungen im Nacken- und Lendenbereich. Wenn sie Feuchtigkeit und Allergene zurückhalten, wird der Schlaf unterbrochen.

Das ist der Grund, warum sich viele Menschen für natürliche Materialien entscheiden, insbesondere für Naturlatex. Seine zellartige Struktur sorgt für eine konstante Luftzirkulation. Im Gegensatz zu Memory-Schaum, der Wärme speichert, sorgt eine Naturlatexmatratze die ganze Nacht über für eine stabilere Temperatur. Für den Körper, der den ganzen Tag in einem schlecht belüfteten Raum gearbeitet hat, bedeutet diese Temperaturregulierung einen deutlichen Unterschied im Schlafkomfort.

Naturlatex, der aus dem Saft des Kautschukbaums gewonnen wird, ist zudem von Natur aus atmungsaktiv und für Milben kaum geeignet. Er passt sich den Körperkonturen an und stützt die Wirbelsäule in ihrer Ausrichtung, was dazu beiträgt, dass sich die durch die Arbeitshaltung ermüdeten Muskeln entspannen können. Ein passendes Kissen ergänzt diese Stützung im Nackenbereich, der bei der Telearbeit oft stark beansprucht wird.

Die Harvard Medical School hat Untersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass die thermische Stabilität und die Ergonomie der Bettwaren einen ungestörten Schlaf fördern.

Sieben Tipps für einen erholsamen Schlaf

Sobald man die Zusammenhänge verstanden hat, kann man mit ein paar einfachen Gewohnheiten wieder erholsamere Nächte genießen. Dazu braucht es keine Umwälzung, sondern nur ein wenig Achtsamkeit und Ausdauer.

1. Schaffen Sie eine Abgrenzung zwischen Arbeitszimmer und Schlafzimmer. Richten Sie Ihren Arbeitsbereich nach Möglichkeit außerhalb des Schlafzimmers ein. In einem Studio reicht bereits ein Paravent oder ein Schrank aus, um die beiden Bereiche optisch voneinander zu trennen und dem Gehirn zu signalisieren, dass es sich um getrennte Bereiche handelt.

2. Führen Sie ein Ritual zum Tagesausklang ein. Versetzen Sie den Computer in den Ruhemodus, legen Sie das Diensthandy beiseite, ziehen Sie sich um, duschen Sie oder gehen Sie ein wenig spazieren. Diese Geste signalisiert Ihrem Gehirn, dass die Arbeit beendet ist.

3. Bildschirmnutzung vor dem Schlafengehen einschränken. Das Licht der Bildschirme sendet dem Gehirn ein Signal, dass es Tag ist. Wenn man eine bildschirmfreie Zeit einhält, hat das Melatonin Zeit, auf natürliche Weise wieder anzusteigen.

4. Nehmen Sie Koffein vorzugsweise zu Beginn des Tages zu sich. Wenn Sie den Kaffee auf den Vormittag beschränken, hat der Körper Zeit, ihn noch vor dem Schlafengehen abzubauen. Am Nachmittag wirkt ein kurzer Spaziergang oft belebender als eine weitere Tasse Kaffee.

5. Achten Sie auf die Raumtemperatur. Eine Raumtemperatur zwischen 16 und 19 °C in der Nacht fördert einen erholsamen Schlaf. Atmungsaktive Bettwäsche trägt dazu bei, diese angenehme Kühle zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

6. Wählen Sie Bettwaren, die atmungsaktiv sind. Eine Matratze aus Naturlatex, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist, stützt den Körper und reguliert Nacht für Nacht die Temperatur. Diese Erholung ist eine Investition in Ihre Energie für den nächsten Tag.

7. Schaffen Sie eine schlaffördernde Atmosphäre. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer, wählen Sie Bettwäsche aus natürlichen, atmungsaktiven Materialien und sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre. Ein paar Minuten Lesen oder Atemübungen bereiten den Körper auf die Nachtruhe vor.

Das sollten Sie beachten: Durch die Arbeit im Homeoffice verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Erholung. Um Ihren Schlaf zu schützen, sollten Sie eine klare Trennung zwischen beiden Bereichen schaffen, den natürlichen Rhythmus Ihres Körpers respektieren, indem Sie den Umgang mit Bildschirmen und Koffein einschränken, und sich ein kühles, atmungsaktives und stützendes Schlafumfeld gönnen.

Die Arbeit im Homeoffice versprach mehr Freiheit. Für viele hat sie jedoch auch die Grenze zwischen Arbeit und Erholung aufgehoben. Doch diese Grenze lässt sich wiederherstellen. Das beginnt damit, anzuerkennen, dass Schlafen keine Zeitverschwendung ist, sondern eine unverzichtbare Grundlage für Konzentration, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Drei Säulen bilden die Grundlage für diese Rückkehr zu erholsamen Nächten: klare Grenzen zwischen Arbeit und Erholung setzen, den Rhythmus Ihres Körpers respektieren und auf Ihr Schlafumfeld achten. Naturbettwäsche ist kein Wundermittel. In Verbindung mit dem Bestreben, Ihre Erholung zu schützen, bildet sie jedoch die Grundlage für tiefere Schlafphasen und entspanntere Tage im Homeoffice.

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Kipli, natürlich.

Verfasst vom Kipli-Team, das sich seit 2018 auf natürlichen Schlaf spezialisiert hat. Dieser Artikel stützt sich auf anerkannte Quellen aus dem Bereich der öffentlichen Gesundheit. Er ersetzt keine ärztliche Beratung.

Unsere Quellen: Nationales Institut für Schlaf und Wachsamkeit (INSV), Umfrage 2025 zum Tag des Schlafs. Harvard Medical School, Forschungsarbeiten zur Thermoregulation und zur Schlafkontinuität. Mutuelle des Scop et des Scic, Telearbeit und berufliche Grenzen. DARES, Daten zu atypischen Arbeitszeiten.

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