Oft sucht man den Schlaf so, als würde man nach einem versteckten Knopf suchen. Man wälzt sich hin und her, seufzt und wartet darauf, dass er kommt. Aber nur selten hört man wirklich darauf, was der Körper einem zuflüstert. Dabei spricht der ganze Körper, bevor man einschläft: Die Temperatur sinkt, der Magen kommt zur Ruhe, die Augenlider werden schwer.
Schlafen ist kein Befehl. Es ist ein langsamer Abstieg, ein Gleiten, das von subtilen Signalen geleitet wird, die wir zu ignorieren gelernt haben.
1. Die Temperatur – das erste Anzeichen dafür, dass man einschläft
Bei Einbruch der Dunkelheit beginnt der Körper auf natürliche Weise abzukühlen. Das ist ein starkes, physiologisches, fast schon uraltes Signal. Doch durch zu viel blaues Licht, späte heiße Duschen und überheizte Schlafzimmer stören wir diesen einfachen Mechanismus.
Sich leicht zudecken, das Zimmer lüften, die Bildschirme ausschalten: All diese Maßnahmen unterstützen diesen natürlichen Rückgang und bereiten den Weg für einen ruhigeren Schlaf.
2. Die Verdauung verlangsamt sich, ebenso wie die geistige Aktivität
Abends leicht zu essen ist nicht nur ein Ratschlag von Ernährungswissenschaftlern. Es ist eine Möglichkeit, das Verdauungssystem zur Ruhe kommen zu lassen, ohne das Einschlafen zu beeinträchtigen.
Eine zu aktive Verdauung verzögert das Einschlafen und führt zu einem unruhigen Schlaf. Oft spürt man das, ohne es beim Namen zu nennen: innere Hitze, unruhige Gedanken, ein Gefühl der Überfüllung. Auf den Körper zu hören bedeutet auch, den richtigen Zeitpunkt für das Abendessen zu wählen, damit man nicht mit einem Körper ins Bett geht, der noch mit der Verdauung beschäftigt ist.
3. Körperliche Anspannungen, innere Anspannungen
Der Körper merkt sich alles. Ein angespannter Kiefer, flacher Atem, hochgezogene Schultern … All diese Anzeichen sind unsichtbare Hindernisse für den Schlaf.
Sich die Zeit nehmen, sich sanft zu dehnen, zu atmen, darauf zu achten, wo es klemmt, wo es brennt, wo es pocht … Manchmal reicht das schon aus, um das loszulassen, was einen daran gehindert hat, zu fallen.
4. Ein Bett, das sich dem Körper anpasst, und nicht umgekehrt
All diese Körpersignale dienen als Orientierungshilfe. Man muss ihnen jedoch Raum geben, sich zu entfalten. Ein zu hartes, zu durchgelegenes oder zu starres Bett verhindert manchmal, dass man überhaupt etwas spürt.
Bei Kipli sind unsere Betten und Matratzen so konzipiert, dass sie den Körper unterstützen, anstatt ihn einzuengen. Sie lassen ihn atmen, sich bewegen und entspannen. Komfort entsteht durch die Berücksichtigung der Körperphysiologie, nicht durch das Aufzwingen einer Idealform.
Schlafen bedeutet, zu sich selbst zurückzufinden. In sich hineinzuhören. Und dem zu folgen, was der Körper einem sagt.
