Wie jedes Jahr fällt an diesem Freitag der Startschuss für ein großes Einkaufsereignis: den Black Friday. Dabei handelt es sich um umfangreiche Sonderangebote, die bei einem Großteil der Marken und in den großen Einzelhandelsketten angeboten werden. Ein Konzept, das sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen, deren Umsatz an diesem Tag in die Höhe schießt, verlockend erscheint, das jedoch nicht ohne Folgen bleibt. Während die COP26 gerade zu Ende gegangen ist , ist die Umweltbilanz nach wie vor alarmierend. Das Verhalten und die Gewohnheiten jedes Einzelnen müssen sich in die richtige Richtung entwickeln. Aus diesem Grund boykottieren immer mehr Unternehmen den Black Friday aus ethischen Gründen. Das gilt auch für KIPLI: Wir bieten Produkte zu einem fairen Preis an und beteiligen uns von Anfang an am Green Friday. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.
Was ist der Black Friday und woher kommt er?
Der Black Friday ist seit den 1930er Jahren eine amerikanische Tradition, doch dieser Begriff wurde erstmals in den 1950er Jahren verwendet. Er bezieht sich auf den letzten Freitag im November, da dieser auf Thanksgiving folgt und zugleich den Startschuss für die Weihnachtseinkäufe gibt. Zu diesem Anlass bieten Unternehmen an diesem Tag spektakuläre Rabatte an (die weitaus größer ausfallen als bei unseren Schlussverkäufen in Frankreich). Daher auch die Videos von Menschenmassen, die sich vor den Geschäften drängen und sich bereits 5 Sekunden nach dem Öffnen der Tore auf die Waren stürzen , ohne sich groß darum zu kümmern, was sie da eigentlich mitnehmen. Das Ziel ist es, in Rekordzeit so viele Schnäppchen wie möglich zu ergattern.
In Frankreich haben wir, trotz der beiden bekannten Schlussverkaufszeiten – im Sommer und im Winter sowie der „French Days“ – diesen Aktionsfreitag seit 2010 übernommen. Sicherlich begünstigt durch den Boom des Online-Handels, der diese Art von Veranstaltung zunehmend internationalisiert. Heute beschränkt sich der Black Friday nicht mehr auf einen einzigen Tag. Vor allem am darauffolgenden Montag kann man ebenfalls von zahlreichen Rabatten profitieren. Man nennt das den Cyber Monday. Für den Fall, dass man am Black Friday seine Chance verpasst hat. Darüber hinaus gibt es immer mehr Marken, die die ganze Woche über Rabatte anbieten, einschließlich des Black Friday, oder sogar den gesamten November über. Unzählige Sonderangebote, bei denen man gar nicht mehr weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Daraus wird der „Black November“. Attraktive Verkaufsaktionen, die jedoch zu übermäßigem Konsum und Kaufrausch anregen. Um dem entgegenzuwirken, positionieren sich immer mehr Marken offen gegen den Black Friday. Das nennt man den „Green Friday“, und wir gehören dazu.
Warum gibt es den Green Friday?
Viele Marken bieten regelmäßig Rabatte an. Es gibt Outlets, Schlussverkäufe und einfach die „Sonderangebote“-Seiten, die man fast das ganze Jahr über findet, insbesondere auf Fast-Fashion-Websites. Noch mehr Rabatte anzubieten, bedeutet, Impulskäufe zu fördern – und damit oft unnötige Anschaffungen. Man ist versucht, ein neues Handy zu einem günstigen Preis zu kaufen, obwohl das eigene noch einwandfrei funktioniert. Oder man kauft Gadgets oder Haushaltsgeräte, die man bei manchen Produkten gar nicht wirklich nutzen wird. All das verursacht enorme Mengen an Müll und kurbelt zudem die Lieferdienste massiv an, da mittlerweile der Großteil dieser Einkäufe über das Internet getätigt wird.
Der Green Friday gibt es seit 2019 und listet Marken auf, die aus ökologischen und ethischen Gründen nicht am Black Friday teilnehmen. Das Ziel ist es, zu einem bewussten und rein zweckorientierten Konsum zurückzukehren. Eine grundlegende Überarbeitung der gesamten Funktionsweise des Handels ist für unsere Zukunft von entscheidender Bedeutung. Der geplanten Obsoleszenz entgegenwirken, indem man Produkte, wann immer möglich, repariert, anstatt sie auszutauschen. Sich so weit wie möglich mit dem Nötigsten und Nützlichen begnügen und Qualität kaufen, um eine garantierte Langlebigkeit zu gewährleisten. Natürlich darf man sich auch mal etwas gönnen, aber es geht vor allem darum, den übermäßigen Konsum einzudämmen. Das ist ein Beitrag für den Planeten, aber auch für eine gesündere Gesellschaft. Wer freut sich schon darüber, wenn Menschen darum kämpfen, das letzte Glas Nutella zum Schnäppchenpreis zu ergattern? Da kann man genauso gut lernen, seinen eigenen Brotaufstrich aus kontrollierten Zutaten herzustellen.
Bei KIPLIverfolgen wir von Anfang an diese Vision und lehnen es ab, Rabatte anzubieten, bei denen der ursprüngliche Preis oft erhöht wurde, um die Illusion eines „Schnäppchens des Jahrhunderts“ zu erwecken. Wir bieten unsere Produkte zu einem fairen Preisan. Transparenz ist unser Credo. Jeder, der sowohl an der Herstellung eines Produkts als auch an dessen Verkauf beteiligt ist, wird angemessen entlohnt. Wir möchten ein aktiver Akteur in dieser neuen Gesellschaft des bewussten Konsums sein, die sich abzeichnet und die für den Schutz unserer Umwelt unverzichtbar ist.