Unter all den Informationen, die den ganzen Tag über an uns vorbeiziehen (und das sind viele), gehen manche unter. Für alle, die sich für Ökologie und Umweltbewusstsein interessieren – Themen, die uns bei Kipli besonders am Herzen liegen –, haben wirfünf Nachrichten ausgewählt, die den Monat November 2020 geprägt haben. Entdecken Sie sie unten!
Ein Straftatbestand des Ökozids zur Ahndung von Umweltschäden
Die 150 Bürger des Klimakonvents wollten einen Straftatbestand. Sie werden jedoch nur das Delikt des Ökozids erhalten, um schwerwiegende Umweltschäden zu verhindern und zu ahnden. Dies wurde im vergangenen November von der Ministerin für ökologischen Wandel, Barbara Pompili, und dem Justizminister, Eric Dupond-Moretti, beschlossen. Die Strafen werden je nach Vorsatz des Täters gestaffelt (3 bis 10 Jahre Freiheitsstrafe) und die Geldbußen sollen abschreckend wirken ( 370.000 bis 4,5 Millionen Euro). Wird der Planet endlich Recht bekommen? Fortsetzung folgt.
Weitere Informationen: Le Monde – „Kein Ökozid-Verbrechen, sondern ein Vergehen zur Ahndung von Umweltschäden.“ – 22.11.2020
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung im Lockdown
Um zu lernen, wie man besser trennt, hattet ihr dieses Jahr zwei Möglichkeiten: Entweder habt ihr die tollen Video-Anleitungen des Sycem (Verband für Wasseraufbereitung im Südosten des Morbihan) angesehen. Workshops zu den Themen „Kochen und Lebensmittelverschwendung vermeiden“, „Reparieren“, „Garten“ …: In dieser Zeit des Lockdowns hattet ihr die Wahl zwischen einer Aufgabe im Homeoffice und einem Wisch durch die Wohnung. Falls ihr letzten Monat ein wenig im Nebel der Melancholie (oder in der Melancholie des Nebels) gefangen wart und die Veranstaltung verpasst habt, findet ihr hier alle Videos: https://bit.ly/2VmqizE. Oder Sie lebten in einer Region, in der der Umweltschutz besonders großgeschrieben wird, wie zum Beispiel im Bas-Rhin, und konnten eine individuelle Müllsammelaktion im Umkreis von 1 km um Ihr Zuhause für eine Stunde durchführen. Der Fluss Ill muss wohl wieder „versteckte Schätze“ birgt haben (vor einigen Jahren fand man dort Schuhsohlen, Teller, Fahrräder und andere Gegenstände, die natürlich überall hingehören – nur nicht in einen Fluss). Erfahren Sie hier, wie die Europäische Woche der Abfallvermeidung in Straßburg unter den Corona-Bedingungen verlief : hier.
Mehr erfahren : Les Echos – „Morbihan: Video-Workshops zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung" – 25.11.2020Hat sich eine umweltbewusste Welt heimlich herausgebildet?
Zu diesem Schluss kommt man jedenfalls, wenn man einen Blick in die Nachrichten wirft. China, Südkorea und Japan, deren Wirtschaft massiv auf Kohle basiert, haben ein Ziel der CO₂-Neutralität angekündigt – China bis 2060, die beiden anderen bis 2050. Zudem scheinen die großen Ölkonzerne einen Kurswechsel einzuleiten:„Wir gehören zu den Top 5 der Ölproduzenten, wir wollen zu den Top 5 im Bereich der erneuerbaren Energien gehören“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Total. Wenn man diese beiden Nachrichten mit der jüngsten Verpflichtung von mehr als 200 Giganten der Lebensmittelindustrie kombiniert , die Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren, möchte man wirklich daran glauben!Mehr dazu: Novethic –„Trotz des erneuten Lockdowns entsteht tatsächlich eine verantwortungsbewusstere Welt“ – 30.10.2020
Diese Apps helfen Ihnen dabei, nachhaltiger zu konsumieren
Sie sind sozusagen Ihre Leuchttürme in der Dunkelheit. Die Dunkelheit des Lockdowns oder der nicht nachhaltigen Konsumgüter? Sicherlich ein bisschen von beidem. Bereits 25 % von Ihnen nutzen diese Apps, die Ihnen Ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen aufzeigen! Hier sind fünf der bei den Franzosen beliebtesten Apps: Yuka ist mit seinem berühmten Farbcodierungssystem die Referenz, Moralscore nimmt die Ethik von Marken unter die Lupe, Zei findet für Sie alle umweltbewussten Alternativen, Clearfashion durchleuchtet die Etiketten Ihrer Kleidung und Scan up bietet Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Marken Produkte zu entwickeln. Sie haben das Sagen!Mehr dazu: Novethic – „Diese Apps helfen Ihnen, nachhaltiger zu konsumieren“ – 12.11.2020
Ungewöhnlich: Drohnen zur Rettung der TierweltInfolge der verheerenden Brände, die Australien Ende 2019 – Anfang 2020 heimgesucht haben, sind zahlreiche Tiere umgekommen und Milliarden von Bäumen wurden zerstört. Diese Bäume bilden den Hauptlebensraum bestimmter Tiere wie beispielsweise der Koalas, die in Eukalyptuswäldern leben. Um dem entgegenzuwirken, plant die weltweite Nichtregierungsorganisation WWF,mithilfe von Drohnen die zerstörten Gebiete in großem Umfang wieder aufzuforsten – mit 40.000 gepflanzten Samen pro Tag –, wobei vor allem Gebiete im Fokus stehen, die von den Bränden weniger stark betroffen waren.Mehr dazu: Novethic – „Drohnen sollen die australischen Koalas retten“ – 03.11. 2020
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