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Decke oder Sofadecke: Merkmale und Unterschiede

Im Winter, wenn es draußen kühler wird, verwandelt sich das Zuhause nach und nach in einen schönen, gemütlichen Rückzugsort. Gemütliche Materialien halten Einzug in die Innenräume – sei es als zusätzliche Wärmequelle oder einfach nur zur Dekoration. Die skandinavischen Trends und das aus dem Norden stammende „Hygge“ verleihen den Wohnräumen eine sehr geschätzte Gemütlichkeit. Während Teppiche, Kissen und Vorhänge zu dieser gedämpften und wohltuenden Atmosphäre beitragen, verbinden zusätzliche Decken und andere Einrichtungsstoffe das Nützliche mit dem Angenehmen, indem sie das Auge und den Körper wärmen.

Mit einem Plaid oder einer Tagesdecke verleihen Sie dem Schlafzimmer als Bettüberwurf oder dem Wohnzimmer eine gemütliche Note. Diese beiden Sofa-Accessoires werden oft verwechselt, doch sie haben jeweils ihre eigenen Besonderheiten. Hier erfahren Sie, wie Sie sie unterscheiden können!

Die beiden wichtigsten Unterschiede zwischen einem Überwurf und einem Sofaplaid

Zwischen Plaids und Sofadecken kommt es häufig zu Verwechslungen, sowohl bei Privatpersonen als auch bei Einrichtungsprofis. Dabei unterscheiden sich diese beiden Accessoires in vielerlei Hinsicht und haben nicht dieselbe Funktion.

Die Sofadecke – ein vielseitiges und gemütliches Accessoire für das Wohnzimmer

In der Welt der Innenausstattung und Einrichtung wird der Begriff „Plaid“ für alles Mögliche verwendet. Er stammt aus dem Gälischen und bezeichnete ursprünglich eine kleine, dicke Decke, oft aus Tartan, die von den Schotten auf verschiedene Weise getragen wurde – als Mantel oder als Rock. Der traditionelle Kilt wurde früher als „gebundenes Plaid“ bezeichnet.

Später gab der aus den Highlands stammende Begriff den karierten Reisedecken ihren Namen, die von eben diesem Tartan inspiriert waren. Heutzutage lässt die Definition des Plaids dessen ursprünglichen Material völlig außer Acht, entspricht aber nach wie vor den Merkmalen einer kleinen, warmen und kuscheligen Decke.

Lässig auf einer Ecke des Sofas drapiert, ist die Decke immer griffbereit, um einen Teil des Körpers zu wärmen. Manche legen es sich sanft um die Schultern, andere decken sich damit an langen Winterabenden die Beine zu. Oft wird es in andere Räume des Hauses mitgenommen, vom Sofa zum Bett, über den Balkon oder die Terrasse. Leicht, warm und praktisch – das Plaid ist zudem ein vielseitiges Deko-Accessoire, das sich problemlos an verschiedene Einrichtungsstile im Wohnzimmer anpassen lässt.

Der Sofabezug zum vollständigen Abdecken von Sesseln und Sofas

Im Gegensatz zum Plaid dient der Sofabezug in erster Linie dazu, das gesamte Sofa zu bedecken und es so vor Abnutzung zu schützen. Dieses Möbelstück ist tagtäglich den Unwägbarkeiten des Alltags ausgesetzt. Verschütteter Kaffee, Weinflecken, Filzstiftflecken, Kratzer von Katzen oder Hunden – es ist sehr schwierig, seine Sessel lange Zeit sauber und wie neu zu halten. Es reicht aus, einen leicht waschbaren Stoff darauf zu legen, um seine Lebensdauer zu verlängern.

Mit diesem Tipp lassen sich alte, abgenutzte oder aus der Mode gekommene Sofas aufpeppen, um ihnen ein zweites Leben zu schenken oder sie wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Viele Menschen genießen es, ihre Einrichtung je nach Jahreszeit und ihren täglichen Vorlieben zu verändern. Auch hier passt sich die Sofadecke ihren Wünschen an – sei es an die Sommerhitze oder an die kühlen Winterabende.

Sofadecken lassen sich zu Hause aus jedem beliebigen Stoff herstellen, sofern dieser groß genug ist. Im Handel sind diese Accessoires gebrauchsfertig erhältlich und präsentieren sich in ihrer schönsten Pracht, um die Inneneinrichtung des Wohnzimmers zu unterstreichen.

Welche dekorativen Vorzüge bietet ein Plaid, um das Zuhause zu verschönern?

Das Plaid, das wegen seiner Weichheit und seiner praktischen Eigenschaften geschätzt wird, verleiht dem Wohnzimmer sofort eine gemütliche Note. Die Art und Weise, wie man es auf den Möbeln drapiert, ist zu einer Kunstform geworden. Ob in voller Länge über einen Teil des Sofas ausgebreitet, sorgfältig über die Armlehne gefaltet oder locker über die Rückenlehne eines Sessels geworfen – es lässt sich wunderbar mit ein paar Kissen kombinieren, um einen bohemischen, modernen oder lässigen Stil zu schaffen.

Die Standardgröße eines Plaids ist ein Quadrat von 150 x 150 cm, doch immer häufiger findet man rechteckige Plaids mit den Maßen 130 x 160 oder 180 cm. Es gibt auch kleinere Modelle, die sich perfekt als zusätzliche Decke für Kinder eignen. Die größeren Modelle ähneln eher Sofadecken.

Wie passt man seine Sofadecke an die Maße seiner Möbel an?

Im Handel sind Sofadecken in Standardgrößen erhältlich. Die kleinen Formate, die in der Regel zwischen 120 x 150 cm und 130 x 170 cm liegen, reichen selten aus, um die Wohnzimmermöbel vollständig zu bedecken. Um einen Sessel zu bedecken, empfiehlt es sich, auf eine mittlere Größe zwischen 180 x 220 cm und 180 x 250 cm zurückzugreifen. Die großen Modelle, deren Maße zwischen 220 x 240 cm und 250 x 330 cm schwanken, eignen sich für 2- oder 3-Sitzer-Sofas.

Bevor Sie sich eine Sofadecke kaufen, ist es besonders hilfreich, einige Maße zu nehmen:

  • Die ideale Länge des Möbelstoffs ergibt sich, indem man einfach die Höhe des Sofas und die Höhe seiner Rückenlehne zur Länge und Höhe der Sitzfläche addiert;
  • Die ideale Breite ergibt sich aus der Summe der Maße vom Boden bis zu den Armlehnen auf beiden Seiten, der Höhe der Armlehne bis zur Sitzfläche und der Breite der Sitzfläche.

Wie wählt man das richtige Material für eine Sofadecke oder ein Plaid aus?

Der Komfort eines Sofakissens oder einer Decke hängt direkt von ihrem Material ab, und genau dieses Material bestimmt auch den Stil der Wohnzimmergestaltung. Der Trend geht zu natürlichen Materialien. Baumwolle, Leinen, Schafwolle, Mohair, Alpaka und Samt liegen voll im Trend. Ihre weiche Haptik und ihre zeitlose Eleganz wissen zu überzeugen.

Die aus biologischem Anbau stammenden Fasern, die in Frankreich oder Europa unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Umwelt hergestellt werden, garantieren ein hochwertiges, langlebiges und umweltfreundliches Produkt. Bei den synthetischen Materialien sieht die Bilanz weniger rosig aus. Diese aus der petrochemischen Industrie stammenden Textilien sind umweltschädlich und in der Regel weniger strapazierfähig.

Ihr Preis ist attraktiv, und sie überzeugen oft durch bestimmte Eigenschaften. Decken und Sofawürfe aus Fleece gelten als besonders warm und pflegeleicht. Kunstfell wird wegen seines gemütlichen Charakters mit nordischen Akzenten geschätzt. Manche Verbraucher, obwohl sie für Umweltbelange empfänglich sind, achten nicht besonders auf das Etikett oder müssen sich an ihr begrenztes Budget halten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Plaids und Sofadecken zur großen Familie der Decken gehören, ebenso wie das „Boutis“, das sich durch seine gesteppte Optik auszeichnet. Der Unterschied zwischen den beiden Accessoires liegt hauptsächlich im Verwendungszweck: Dekoration, Komfort oder auch der Schutz der Möbel. Nachdem man sich für das Format und das Material des Heimtextils entschieden hat, ist die Wahl der Farben und Muster vor allem eine Frage des Geschmacks. Naturfasern kommen in ihrer ursprünglichen Farbe am besten zur Geltung, doch leuchtende Farben bringen Schwung ins Wohnzimmer.

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