Wir decken sie mit Bettwäsche zu, verbringen ein Drittel unseres Lebens darauf, und doch … Oft vergessen wir, unsere Matratze zu reinigen. Staub, Schweiß, Hautschuppen oder Hausstaubmilben sammeln sich nach und nach darin an. Hier finden Sie die besten Tipps, wie Sie Ihre Matratze pflegen können, ohne sie zu beschädigen, und so ihre Lebensdauer verlängern.
Wie oft sollte man seine Matratze reinigen?
In den meisten Fällen reichen eine leichte Pflege einmal im Monat und eine gründlichere Reinigung alle sechs Monate aus.
Regelmäßiges Staubsaugen, gutes Lüften und das rechtzeitige Entfernen von Flecken tragen dazu bei, dass die Matratze langfristig sauber und hygienisch bleibt.
Die monatliche Pflege in drei Schritten
Lüften Sie das Zimmer täglich mindestens 15 Minuten lang.
Saugen Sie die Matratzenoberfläche einmal im Monat ab (mit einer sauberen, ausschließlich für diesen Zweck vorgesehenen Düse).
Drehen oder wenden Sie die Matratze, sofern ihre Füllung dies zulässt (ausgenommen sind einteilige Latexmatratzen oder Matratzen mit unterschiedlichen Härtezonen).
Punktuelle Reinigung: Was tun bei Flecken?
Bei versehentlichen Flecken:
Tupfen Sie die Stelle sofort mit einem sauberen, saugfähigen Tuch ab.
Verwenden Sie niemals große Mengen Wasser: Nehmen Sie stattdessen lieber ein feuchtes Tuch und einen leichten Schaum (Natron + lauwarmes Wasser oder weißer Essig + milde Seife).
An der Luft trocknen lassen, ohne zu reiben oder abzudecken.
Vermeiden Sie unbedingt chemische Fleckenentferner, da diese die Naturfasern beschädigen und schädliche Rückstände hinterlassen können.
Vorbeugen ist besser als heilen
Ein atmungsaktiver Matratzenschoner ist Ihr bester Verbündeter. Er verhindert Flecken, nimmt Feuchtigkeit auf und lässt sich problemlos in der Waschmaschine waschen. In Kombination mit einem Spannbetttuch aus natürlichen Materialien und einer guten Belüftung des Schlafzimmers sorgt er dafür, dass die Matratze länger sauber bleibt.
Wann sollte man seine Matratze austauschen?
Eine gute Naturmatratze kann 10 bis 12 Jahre halten, vorausgesetzt, man pflegt sie richtig. Wenn Sie feststellen, dass die Stützkraft nachlässt, Sie beim Aufwachen Schmerzen haben oder sichtbare Durchhängungen auftreten, ist es vielleicht an der Zeit, die Matratze auszutauschen. Die Pflege ist kein Ersatz für den Komfort.
