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Wie wählt man die richtige Matratze aus?

Für ruhige und erholsame Nächte ist es wichtig, die richtige Matratze auszuwählen...

Die Auswahl einer Matratze kann sich als schwierig erweisen, da die Modelle auf dem Markt so vielfältig sind. Man verliert schnell den Überblick angesichts der zahlreichen Eigenschaften und Preisklassen. Um die richtige Matratze für die eigenen Bedürfnisse zu finden, muss man zunächst die wichtigsten Eigenschaften festlegen und das Budget bestimmen, das man für diesen Kauf aufwenden möchte. Hier sind einige Anhaltspunkte, die Ihnen Orientierung bieten und Ihnen helfen sollen, die für Sie wichtigsten Kriterien aufzulisten, um die richtige Matratze auszuwählen.

Die gewünschte Komfortstufe

Wenn man sich fragt, wie man die richtige Matratze auswählt, hofft man natürlich in erster Linie, dass diese bequem ist und einen erholsamen Schlaf ermöglicht. Beim Thema Komfort stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Weichheit und Festigkeit. Da diese Kriterien sehr subjektiv sind, empfiehlt es sich, zunächst die Matratze(n) zu berücksichtigen, mit denen Sie in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht haben. Je nach Matratzentyp gibt Ihnen das einen Anhaltspunkt. Um die beste Matratze auszuwählen, sollten Sie die verschiedenen Dichten/Festigkeiten berücksichtigen, die das Liegegefühl bei ein und demselben Material erheblich beeinflussen können. Beispielsweise sind Federkern- oder Futonmatratzen fest bis sehr fest. Memory-Schaum-Matratzen und andere Matratzen aus synthetischem Schaumstoff sind eher weich. Naturlatex ist hingegen mittelfest.

Auch die Körpergröße spielt eine Rolle. Wenn Sie eher leicht sind, empfiehlt sich ein gewisses Maß an Nachgiebigkeit. Für kräftigere Personen sorgt eine festere Matratze für eine gute Stützkraft während der gesamten Nacht. Bei der Frage, wie man die richtige Matratze auswählt, ist es wichtig zu bedenken, dass deren Hauptzweck darin besteht, die Wirbelsäule in einer geraden Linie zu halten. Und dafür muss man die Schlafposition berücksichtigen, die man hauptsächlich einnimmt. Ob auf dem Bauch oder auf dem Rücken – auch hier ist eine Matratze mit guter Stützkraft besser geeignet. Für Menschen, die überwiegend auf der Seite schlafen, ist ausreichend Flexibilität erforderlich, damit sich die Matratze den Körperkonturen anpasst. Keine Panik, es gibt Modelle, die sowohl flexibel sind als auch guten Halt bieten (puh!).

Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die auf fast jeder Art von Unterlage schlafen können, spielt der Härtegrad oder die Weichheit keine so große Rolle. Achten Sie jedoch darauf, eine korrekte Körperhaltung beizubehalten, um mittel- bis langfristig keine Rückenschmerzen zu verursachen. Wenn Sie Rückenprobleme haben, sollten Sie den Komfortgrad sorgfältig auswählen. Zögern Sie nicht, sich von einem Gesundheitsexperten beraten zu lassen, Fragen an die Berater zu stellen oder vor Ort die Matratzen zu testen.

Um eine genauere Angabe zum Komfortniveau zu erhalten, gibt es den Härtegrad in Form einer Bewertung von 1 bis 10. Alternativ können Sie sich auch an der Dichte der Matratze orientieren. Je höher die Dichte, desto höher ist auch die Festigkeit (bei gleichem Materialtyp). Man vergisst es oft, aber der Lattenrost spielt eine große Rolle für den empfundenen Komfort. Je nach Beschaffenheit kann er die Festigkeit oder die Nachgiebigkeit verstärken. Beispielsweise sorgen flexible Latten (das sind gewölbte Latten) für mehr Nachgiebigkeit. Im Gegensatz dazu bietet das Schlafen auf einer ebenen Fläche, wie bei starren Latten, einen festeren Liegekomfort. Um eine genauere Vorstellung davon zu bekommen, wie man die passende Matratze und den passenden Lattenrost auswählt, finden Sie hier einen Artikel, der Ihnen helfen kann: Wie wählt man den richtigen Lattenrost aus?

Die Wahl der Matratze: synthetisch oder natürlich?

Seit einigen Jahren gehen Umweltbelange über den Bereich der Ernährung hinaus. Heutzutage achten wir in verschiedenen Bereichen darauf, was wir konsumieren, und Bettwaren bilden da keine Ausnahme. Zudem wächst das Interesse an gesunden Produkten von Jahr zu Jahr. Die Matratze begleitet uns ein Drittel unseres Lebens, daher ist ihr Einfluss auf unsere Gesundheit nicht zu unterschätzen.Die meisten Matratzen, die auf dem Markt erhältlich sind, bestehen aus synthetischen Materialien. Sie sind in der Regel günstiger, und was den Komfort angeht, gibt es alles Mögliche. Es gibt Matratzen, die lediglich aus Polyurethanschaum und Memory-Schaum bestehen (synthetisch, aus Erdöl gewonnen), sowie Federkernmatratzen (oft mit Blöcken aus synthetischem Schaumstoff ummantelt).

Die überall erhältlichen Matratzen aus Polyurethanschaum sind die einfachsten Modelle. Sie weisen keine besonderen ergonomischen Eigenschaften auf, liegen in der günstigsten Preisklasse und nutzen sich relativ schnell ab. Memory-Foam-Matratzen bestehen im Wesentlichen aus wärmeempfindlichem Polyurethan. Das Prinzip besteht darin, dass sie sich der Körperform anpassen. Sie können für Menschen mit Rückenschmerzen geeignet sein. Sobald sich jedoch der Körperabdruck eingeprägt hat, ist es schwierig, sich nachts zu bewegen, und die Atmungsaktivität ist eingeschränkt. Federkernmatratzen sind die Matratzen unserer Vorfahren. Sie sind fest, manchmal sogar sehr fest. Sie sind langlebiger als synthetische Schaumstoffmatratzen (10 Jahre gegenüber etwa 7 Jahren). Die Schlafkomfortunabhängigkeit ist keineswegs optimal, und sie können quietschen. Bei Taschenfedern, die unabhängig voneinander sind, ist die Schlafkomfortunabhängigkeit besser.

In der Kategorie der Naturmatratzen finden sich Matratzen aus Wolle, die eher selten sind. Sie sind langlebig, sofern es sich um hochwertige Wolle handelt, und je nach gewähltem Modell sind sie in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich. Entgegen der landläufigen Meinung ist Wolle atmungsaktiv und luftdurchlässig. Allerdings sind sie von Natur aus weder milbenabweisend noch antibakteriell, da sie dazu neigen, Staub zu binden und somit Allergien auszulösen. Allergiker sollten daher Vorsicht walten lassen. Es gibt auch Matratzen aus Pferdehaar, die teuer und noch seltener sind. Sie vereinen dieselben Eigenschaften wie Wollmatratzen: Langlebigkeit und Wärmeregulierung.

Naturlatex ist schließlich eine weitere beliebte umweltfreundliche Alternative. Er wird aus dem Kautschukbaum gewonnen, der in Südostasien wächst, und ist ein gesundes, nachhaltiges Material, das von Natur aus antibakteriell und milbenabweisend ist. Der Liegekomfort dieser Matratzenart ist mittelfest. Sie wird für Menschen mit Rückenschmerzen empfohlen. Die Preisspanne ist höher und variiert je nach Marke. Achten Sie darauf, sie nicht mit synthetischem Latex zu verwechseln, der ganz andere Eigenschaften aufweist (100 % Naturlatex = natürlich, 100 % Latex = synthetisch).

Die Entscheidung zwischen einer natürlichen und einer synthetischen Matratze ist ein umfangreiches Thema, bei dem die Auswahlkriterien von Person zu Person variieren. Achten Sie daher auf die verschiedenen Eigenschaften, Details und Preise. Hier finden Sie unseren Vergleich„Schaumstoff-, Latex- oder Federkernmatratze: Für welche Art von Matratze sollte man sich entscheiden?“.

Wie wählt man eine Matratze hinsichtlich der Schlafkomfort-Unabhängigkeit aus?

Man merkt es vielleicht nicht unbedingt, aber wenn Sie beim Aufwachen das Gefühl haben, trotz einer angemessenen Schlafdauer nicht ausreichend ausgeruht zu sein, können Mikro-Erwachphasen die Ursache dafür sein.

Wie bereits erwähnt, wird die Schlaftrennung oft als wichtiges Merkmal hervorgehoben. Dabei geht es darum, dass man die Bewegungen des Partners (oder umgekehrt) während der Nacht nicht spürt. Wir wechseln in einer Nacht mehrere Dutzend Mal unsere Schlafposition. Die Bewegungsunabhängigkeit wird daher zu einem wichtigen Kriterium für eine optimale Erholung, insbesondere für Menschen mit leichtem Schlaf. Diese Frage stellt sich natürlich nicht, wenn Sie eine Einzelmatratze verwenden.

Um nächtliche Störungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine ausreichend breite Matratze (mindestens 160 cm) zu wählen, sofern die Größe des Schlafzimmers dies zulässt. Bestimmte Matratzenmodelle bieten eine bessere Schlafunabhängigkeit als andere. Taschenfederkernmatratzen (im Gegensatz zu herkömmlichen Federkernmatratzen) begrenzen dank ihres isolierten Federsystems die Übertragung von Bewegungen.

Auch Naturlatexmatratzen bieten aufgrund ihrer Elastizität eine gute Schlafunabhängigkeit. Es handelt sich nämlich um ein nachgiebiges Material, das jedoch keine „Wellen“ bildet. Auch hier kann der Lattenrost dazu beitragen, die spürbaren Bewegungen und damit das wiederholte Aufwachen, das die Schlafqualität beeinträchtigt, zu begrenzen. Für besonders empfindliche Personen empfiehlt es sich, sich für eine flache Unterlage wie starre Latten zu entscheiden, idealerweise zwei voneinander unabhängige Lattenroste (mit einer Mittelstange zur Abgrenzung) oder zwei nebeneinander angeordnete Lattenroste.

Wie wählt man eine Matratze unter dem Gesichtspunkt der Langlebigkeit aus?

Wenn man eine Matratze kauft, hofft man, dass sie lange hält, vor allem, wenn sie teuer ist. Die Franzosen tauschen ihre Matratze im Durchschnitt alle 14 Jahre aus. Verformt, durchgelegen, abgenutzt – der Austausch der Matratze erfolgt hauptsächlich aus Komfort- und Hygienegründen.

Tatsächlich nutzt sich jede Matratze, unabhängig vom Material, aus dem sie besteht, unter dem Einfluss des Körpergewichts, der Bewegungen und sogar des Schweißes zwangsläufig ab. Denn jede Nacht verlieren wir fast dreißig Zentiliter Wasser. Allerdings ist der Verschleiß nicht bei allen Matratzen gleich. Manche halten äußeren Einflüssen im Laufe der Zeit deutlich besser stand. Auch hier sind Matratzen aus Naturfasern oder Naturschaum am langlebigsten. Matratzen aus Naturlatex verlieren nach 10 Jahren Nutzung im Durchschnitt weniger als 1 cm an Höhe. Ihre Lebensdauer wird auf 15 Jahre geschätzt. Auch Taschenfederkernmatratzen sind robust. Sie können Ihnen problemlos 10 Jahre lang gute Dienste leisten. Am wenigsten widerstandsfähig sind hingegen Matratzen aus synthetischem Schaumstoff (Memory-Schaum, Polyurethan, synthetischer Latex). Sie sinken in der Regel schnell ein, verformen sich und bieten keinen optimalen Komfort mehr.

Die Dichte spielt eine Rolle für die Langlebigkeit der Matratze. Dies gilt nicht für Federkernmatratzen, die keine Dichte aufweisen. Die Matratzen mit der höchsten Dichte, die auf dem Markt erhältlich sind, bestehen aus Naturlatex. Sie weisen Dichten von über 60 kg/m³ auf und verfügen daher über eine hohe Elastizität.

Aus der Frage nach der Auswahl einer Matratze unter dem Gesichtspunkt ihrer Langlebigkeit ergibt sich die Frage nach dem Ende ihrer Lebensdauer und damit nach einer möglichen Wiederverwertung. Eine synthetische Matratze hat nicht dieselbe Lebensdauer wie eine natürliche Matratze. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Artikel über das Recycling von Matratzen.

Auch der verwendete Lattenrost oder die Unterlage spielt eine Rolle für die Langlebigkeit der Matratze. Dabei geht es um die Atmungsaktivität und die Qualität der Materialien (Holz oder Metall). Ist die Matratze schwer, muss sie perfekt abgestützt und gerade liegen und von allen Seiten belüftet werden können. Bevorzugen Sie daher Lattenroste und vermeiden Sie es, die Matratze auf einer festen Unterlage wie beispielsweise einer Tatami-Matte abzulegen.

Welche Matratzengröße soll man wählen?

Wenn man weiß, worauf man bei der Auswahl einer Matratze in Bezug auf Komfort, Dichte und Materialien achten muss, stellt sich als Nächstes die Frage, welche Matratzengröße man wählen sollte. Zunächst muss man die richtige Matratzenbreite auswählen.

Wie bereits erwähnt, empfiehlt es sich für ein Paar, eine Breite von mindestens 160 cm zu wählen, um optimalen Komfort und eine bessere Schlafunabhängigkeit zu gewährleisten. Für einen einzelnen Erwachsenen wird oft eine Matratze mit einer Breite von 140 cm bevorzugt. Wenn Sie sich schließlich fragen, welche Matratzengröße Sie für Ihr Kind wählen sollen, ist die Größe 90 x 190 cm die am häufigsten gewählte.

Was die Länge angeht, sollten Sie zunächst Ihre Körpergröße berücksichtigen. Die Bettlänge sollte mindestens 10 cm länger sein als Ihre Körpergröße. Für Personen unter 1,80 m ist ein Bett mit einer Breite von 190 cm geeignet, andernfalls sollten Sie sich für ein 200-cm-Bett entscheiden. Auch bei Paaren richtet sich die Wahl nach der größeren Person. All dies, um zu vermeiden, dass die Füße aus dem Bett herausragen und man im Winter friert ;)

Leider erfordert die Größe des Zimmers manchmal, dass man die Matratzenmaße neu überdenken muss. Es wird empfohlen, auf jeder Seite und am Fußende des Bettes mindestens 40 cm Freiraum zu lassen. Auf kleinen Flächen kann es daher vorkommen, dass sich ein Paar beispielsweise für eine Matratze mit den Maßen 140 x 190 statt 160 x 200 entscheidet.

Wie sieht es mit dem Budget aus?

Es geht darum, wie man die richtige Matratze auswählt und wie viel man dafür ausgeben kann. Matratzen gibt es in allen Preisklassen. Da sind zum einen die Modelle, die man in großen Einkaufszentren findet – diese sind in der Regel sehr günstig, aber von geringer Qualität. Zum anderen gibt es zahlreiche Spezialmarken, die ein oder mehrere Modelle anbieten. Die Preise sind hier zwar höher, dafür entscheiden Sie sich jedoch für Produkte der mittleren bis oberen Preisklasse, die in der Regel ein umfassendes Qualitätspaket bieten: Probeschlafen, lange Garantie, aufmerksamer Kundenservice, flexible Zahlungsmöglichkeiten … Es liegt auf der Hand: Wenn Sie eine Matratze wünschen, die alle zuvor genannten Eigenschaften vereint, wird der Preis selten unter 800 Euro liegen. Wenn Sie sich für eine günstigere Variante entscheiden, müssen Sie Abstriche bei bestimmten Kriterien machen, wie den verwendeten Materialien (sicherlich synthetische), der Verarbeitungsqualität, der Langlebigkeit … Aber Vorsicht: Preis bedeutet nicht automatisch Qualität! Es ist ratsam, die Eigenschaften der Matratzen und deren Preise zu vergleichen. Man sollte sich auch nicht auf Sonderangebote und durchgestrichene Preise verlassen, die oft ungerechtfertigt erhöht wurden, um den Eindruck immer größerer Rabatte zu erwecken.Man sollte bedenken: Je weiter Ihr Verkäufer vom Hersteller entfernt ist, desto höher wird der Preis sein, da die Anzahl der Zwischenhändler die Gewinnspanne erhöht. Aus diesem Grund haben sich übrigens viele Marken wie Kipli dafür entschieden, ihre Produkte direkt online ohne Zwischenhändler zu verkaufen oder eigene Geschäfte zu betreiben. Generell sollte der Kauf einer Matratze als echte Investition betrachtet werden. Wir verbringen ein Drittel unserer Zeit auf unserer Matratze und behalten sie oft länger als 10 Jahre. Daher ist es manchmal sinnvoll, etwas mehr Geld dafür auszugeben, um von einem idealen und dauerhaften Schlafkomfort zu profitieren, der für unser Wohlbefinden so wichtig ist. Zudem bieten hochwertige Matratzen oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf die Haltbarkeit. Sie können sich außerdem die verschiedenen Online-Vergleichsportale ansehen, die die Eigenschaften der Produkte der wichtigsten Marktakteure in übersichtlichen Tabellen gegenüberstellen. So erhalten Sie einen klaren Überblick darüber, welche Modelle derzeit erhältlich sind und zu welchem Preis. Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen geholfen und Aufschluss darüber gegeben hat, wie Sie die richtige Matratze auswählen und den bestmöglichen Kauf bzw. die bestmögliche Investition tätigen können :)Jetzt sind Sie an der Reihe! Ihr Kipli-Team

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