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Ratgeber zum Kauf von Taschenfederkernmatratzen

Ratgeber zum Kauf von Taschenfederkernmatratzen

Die Wahl einer Taschenfederkernmatratze sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Sofern man nicht aus wirtschaftlichen oder finanziellen Gründen auf Komfort verzichten möchte, muss der Verbraucher bei seiner Entscheidung unbedingt bestimmte Kriterien berücksichtigen. Dazu gehören vor allem: die Anzahl der Federn, die Polsterung, die Anzahl der Komfortzonen, die Maße, die Art des Schutzes sowie Gütesiegel und Zertifizierungen.

Die Anzahl der Federn

Die Anzahl der Federn bestimmt die Qualität der Matratze und den Komfort, den der Schläfer im Alltag genießen kann. Je nach Größe der Matratze variiert die Anzahl der Federn jedoch. Eine Standard-Doppelmatratze enthält zwischen 600 und 1.200 Federn, während eine Standard-Einzelmatratze in der Regel zwischen 300 und 500 Federn aufweist. Queen-Size- und King-Size-Modelle können bis zu 2.000 Federn enthalten.

Im Allgemeinen gilt: Je mehr Federn eine Matratze hat, desto hochwertiger ist sie. Ein günstiges Modell verfügt meist nur über eine geringe Anzahl an Federn. Dennoch muss man nicht unbedingt tief in die Tasche greifen, um sich eine King-Size-Matratze zu leisten. Um auf einer Taschenfederkernmatratze bequem zu liegen, sollte man bei jeder Größenklasse darauf achten, ein Modell mit einer ausreichenden Anzahl an Federn zu wählen.

Die Füllung

Die Polsterung verhindert, dass der Schläfer direkt mit den Federn in Kontakt kommt. Daher ist sie ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Taschenfederkernmatratze. Doch tatsächlich ist es die Zusammensetzung der Polsterung, die den entscheidenden Unterschied beim Liegekomfort ausmacht.

Je nachdem, ob der Schläfer eine weiche, umhüllende oder dynamische Liegefläche bevorzugt, besteht die Füllung entweder aus synthetischen oder aus natürlichen Materialien. Am besten entscheidet man sich für natürliche Materialien (Wolle, Baumwolle, Bambus usw.), die im Alltag optimalen Komfort garantieren.

Die Wahl der Füllung hängt auch von den Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit, Wärme usw.) und den individuellen Bedürfnissen des Schläfers (Rückenprobleme, starkes Schwitzen, Allergien usw.) ab. Natürliche Materialien wie Baumwolle oder Bambus sind sehr beliebt, da sie thermoregulierende Eigenschaften besitzen und Feuchtigkeit gut aufnehmen. Der Schläfer kann sich auch eine Sommer-/Wintermatratze zulegen, die auf jeder Seite mit unterschiedlichen Füllungen ausgestattet ist.

Die Anzahl der Komfortzonen

Taschenfederkernmatratzen bieten 3, 5 und 7 Komfortzonen. Eine größere Anzahl von Komfortzonen sorgt für ein ergonomischeres Liegegefühl und eine umfassendere Stützung verschiedener Körperteile. Modelle mit 7 Komfortzonen bieten daher in der Regel mehr Komfort. Auch wenn Menschen mit Rückenschmerzen die natürliche Zielgruppe sind, können diese Matratzen auch für andere Zwecke verwendet werden. Man sollte jedoch bedenken, dass die Matratze umso teurer ist, je mehr Komfortzonen sie hat.

Die Abmessungen

Auf dem Markt sind Taschenfederkernmatratzen in verschiedenen Größen erhältlich. Man sollte darauf achten, die richtige Matratzengröße zu wählen, um alle Vorteile dieser Art von Schlafunterlage voll auszuschöpfen. Andernfalls wird der Komfort nicht optimal sein.

Hier sind einige Hinweise zu den Größen von Taschenfederkernmatratzen:

  • Für Kinder: Entscheiden Sie sich für die Standardgröße einer Einzelmatratze (90 x 190 cm) oder für ein günstigeres Modell in der Größe 70 x 190 cm;
  • Für Personen, die kleiner als 1,70 m sind: Verwenden Sie eine Einzelmatratze mit den Maßen 90 x 190 cm;
  • Für Personen, die größer als 1,70 m sind: Wählen Sie eine größere Ein-Personen-Matratze. Die Modelle mit den Maßen 100 x 200 cm eignen sich für Personen mit kräftigem Körperbau;
  • Für Paare: Eine Standard-Doppelmatratze mit den Maßen 140 x 190 cm ist sicherlich ausreichend. Wer mehr Komfort genießen möchte, kann sich eine Matratze in Queen-Size (160 x 200 cm) oder King-Size (180 x 200 cm) zulegen.

Die Schutzart

Die meisten Taschenfederkernmatratzen sind mit einer milbenabweisenden, antibakteriellen und schweißhemmenden Behandlung versehen, um die Vermehrung von Mikroorganismen im Inneren der Matratze einzudämmen oder gar zu verhindern und die Feuchtigkeit zu reduzieren. So kann der Schläfer sowohl im Sommer als auch im Winter von optimalem Schlafkomfort profitieren. Bevor man sich zum Kauf entschließt, sollte man überprüfen, ob die Taschenfederkernmatratze tatsächlich über all diese Schutzmaßnahmen (oder zumindest über zwei davon) verfügt.

Zudem weisen einige Modelle hypoallergene Eigenschaften auf. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Matratzenbezug aus natürlichen Materialien wie Bambus besteht . Diese Art von Matratze wird insbesondere Personen empfohlen, die unter mehr oder weniger starken Allergien leiden.

Gütesiegel und Zertifizierungen

Gütesiegel und andere Zertifizierungen im Bereich Bettwaren bestätigen die Qualität von Matratzen. Einige davon basieren auf strengen Standards, die gewährleisten, dass die Bettwaren langlebig und gesundheitlich unbedenklich sind. Dies gilt beispielsweise für den Öko-Tex Standard 100, „Belle Literie“ und „Belle Literie Excellence“.

Es gibt weitere Auswahlkriterien wie Festigkeit, Dichte, Form und Durchmesser des Stahldrahts sowie den Preis. Es liegt ganz beim Schläfer, je nach seinen Schlafgewohnheiten eine Wahl zu treffen.

Letztendlich hängt die Wahl einer Taschenfederkernmatratze von recht technischen Kriterien ab, die gewisse Kenntnisse im Bereich Matratzen erfordern. Beim Kauf sollte man jedoch vor allem auf das Liegegefühl achten und auf keinen Fall zögern, die Matratze vor einer Entscheidung auszuprobieren.

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