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Von der Inspiration bis zur Umsetzung: Die Entstehungsgeschichte von vier neuen Bettgestellen

Von der Inspiration bis zur Umsetzung: Die Entstehungsgeschichte von vier neuen Bettgestellen

Vorspiel: Wenn die Natur zum Schlafen einlädt

Manche Orte strahlen eine gewisse Selbstverständlichkeit aus. Eine lichtdurchflutete Lichtung, eine auf dem Wasser treibende Seerose, eine zwischen zwei Bäumen aufgehängte Hängematte, die stille Kraft eines Affenbrotbaums. All diese Bilder wecken instinktiv das Gefühl der Ruhe oder zumindest jene unerschütterliche Gelassenheit, die der Natur eigen ist.

Aus diesen Landschaften haben wir unsere Inspiration geschöpft. Denn ein Bett sollte nicht nur ein Gegenstand sein, in dem man schläft, sondern eine Einladung, einen Gang herunterzuschalten, durchzuatmen und ruhig einzuschlafen. Wir wollten, dass es eine Geschichte erzählt: die von Ruhe und Gelassenheit.

Aus dieser Suche sind vier Bettgestelle aus Massivholz entstanden, von denen jedes auf seine Weise eine Art des Ausruhens verkörpert: „Clairière“, „Nénuphar“, „Hamac“ und „Baobab“.

Ihre Geschichte beginnt hier.

I. Die Entstehung: Eine Idee, die Wurzeln schlägt

 

Alles begann mit einer einfachen Frage: Wie sieht Erholung aus?

Wir sprechen nicht nur vom Schlaf, sondern von diesem tiefen Gefühl der Entspannung, wenn alles einfach erscheint und wir mit uns selbst im Einklang sind. Eine Auszeit, ein Moment, in dem Körper und Geist vollkommen im Einklang sind.

Schnell tauchten Bilder auf. Eine lichte, von Licht durchflutete Lichtung, offen und friedlich – ein freier Raum inmitten der Dichte der Welt. Eine Seerose, die mühelos vom Wasser getragen wird und in vollkommener Stille schwebt. Eine Hängematte, eine Hängebrücke zwischen Himmel und Erde, eine Einladung, sich fallen zu lassen und sanft von der Luft wiegen zu lassen. Ein Affenbrotbaum, fest in der Zeit verankert, unveränderlich und beruhigend.

Diese vier Assoziationen haben den gesamten Schaffensprozess geprägt. Wir hätten uns für eine einzige Interpretation des Begriffs „Ruhe“ entscheiden können, haben es jedoch vorgezogen, mehrere davon zu erkunden. Denn jeder empfindet Ruhe auf seine eigene Weise. Manche suchen Leichtigkeit, andere Verbundenheit mit dem Boden. Manche brauchen Einfachheit, andere eine starke, einhüllende Präsenz.

Deshalb haben wir Bettgestelle entworfen, die nicht nur als Stütze dienen, sondern auch eine bestimmte Atmosphäre schaffen und Leben einhauchen. Um diese Vision zu verwirklichen, haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt: Wie lässt sich ein Gefühl in Design umsetzen? Wie lässt sich die Natur in ein Objekt verwandeln, das man berühren, bewohnen und spüren kann?

Die Antwort lag, wie immer, im Detail: in der Wahl des Holzes, der Form des Rahmens und vor allem in der Gestaltung der Füße. Sie sind es, die jedem Bettgestell seine Persönlichkeit und seine Stabilität verleihen. Sie sind es, die eine einfache Konstruktion in ein lebendiges, inspiriertes Möbelstück verwandeln.

So entstand die Idee: ein minimalistisches Bett zu entwerfen, das sich wie eine Selbstverständlichkeit anfühlt, bei dem jedes Detail zählt und in dem sich im Massivholz die rohe Schönheit der Natur widerspiegelt.

II. Die Absicht gestalten: Dem Design einen Sinn geben

Die Idee war da, klar und deutlich: Bettgestelle zu schaffen, die ein Stück Natur in sich tragen und zum Ausruhen einladen. Doch zwischen der Intuition und dem fertigen Produkt galt es, einen Weg zu finden und ein Gleichgewicht zwischen Inspiration und Technik herzustellen.

Die erste Herausforderung betraf das Material. Massivholz bot sich als naheliegende Wahl an. Edel, robust und lebendig – es ist das zentrale Element dieser Betten.

Wir haben uns für Eiche entschieden, ein dichtes und langlebiges Holz, das die Zeit mit Eleganz überdauert. Seine Haptik, seine Wärme und seine Patina, die im Laufe der Jahre immer schöner wird, machen es zu einem idealen Begleiter für den Schlaf. Es wurden zwei Oberflächenausführungen ausgewählt: helle Eiche und dunkle Eiche, um sich an unterschiedliche Wohnstile anzupassen und dabei eine natürliche Harmonie zu bewahren.

Anschließend galt es, eine Struktur zu entwerfen, die zugleich einfach und einleuchtend ist, ohne unnötige Schnörkel. Ein minimalistischer Rahmen, in dem jedes Element eine ganz bestimmte Rolle spielt. Wenig Schrauben, sorgfältige Verbindungen – ein Ansatz, bei dem das Material für sich selbst spricht. Vor allem aber die Fußarbeit die dieser Kollektion ihre ganze Seele eingehaucht hat. Denn sie sind mehr als nur ein ästhetisches Detail – sie machen die Identität jedes Bettgestells aus. Jede Form wurde so konzipiert, dass sie das Bild, das als Inspiration diente, weiterführt:

Eine Lichtung mit ihren schlanken, hochgewachsenen Stielen, wie Baumstämme, die sich zurückziehen, um das Licht hereinzulassen.

Eine große, stabile Seerose, deren Linien an die Sanftheit eines auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blattes erinnern.

Hängematte, geschwungen wie eine stille Welle, eine fließende Linie, die zum Entspannen einlädt.

Der Affenbrotbaum, imposant und fest verwurzelt – eine stille Kraft, die den Raum prägt.

Jedes Element wurde getestet, angepasst und ausgewogen gestaltet, damit sich das Bett nahtlos in das Schlafzimmer einfügt. Ein Objekt, das zugleich unauffällig und präsent ist, das zwar nicht die Aufmerksamkeit auf sich zieht, aber eine Atmosphäre und ein Gefühl schafft.

Um diese Auswahl weiter zu verfeinern, haben wir den Dialog mit unserer Community gesucht. Dank des Austauschs auf Instagram haben uns das Feedback und die Vorlieben unserer Community bei den letzten Anpassungen geleitet. Eine gemeinsame Arbeit, bei der die Eindrücke der einen die Arbeit der anderen bereichern, bis schließlich … das endgültige Design entsteht.

Aus dieser sorgfältigen Recherche ist eine Kollektion entstanden, die sich nicht damit begnügt, einfach nur schön zu sein. Jeder Bettrahmen erzählt eine Geschichte – die Geschichte eines Gleichgewichts zwischen Materie und Emotion, zwischen Natur und Intimität.

 

III. Von der Skizze zum Werk: Die Suche nach der Selbstverständlichkeit

Einen von der Natur inspirierten Lattenrost zu entwerfen, ist eine Sache. Ihn in seiner ganzen Perfektion zum Leben zu erwecken, ist eine ganz andere.In der Prototypenphase trifft die Idee auf das Material, wird die Zeichnung zum Objekt, und jede Kurve, jede Verbindung wird der Realität auf die Probe gestellt.

In unserer Werkstatt in der Mayenne entstanden die ersten Modelle. Antoine, einer der Gründer von Kipli, begab sich vor Ort, voller Vorfreude darauf, die Prototypen zu entdecken, sie zu sehen, anzufassen und genau unter die Lupe zu nehmen, um ihre Stabilität zu gewährleisten. Denn ein Lattenrost muss nicht nur schön sein, er muss auch auf Langlebigkeit ausgelegt sein.

Die größte Herausforderung wardie Anpassungsfähigkeit des Rahmens: Er musste mit allen Beinen funktionieren, ohne dass die Ästhetik darunter litt. Keine optischen Brüche, keine Kompromisse bei der Harmonie der Linienführung. Deshalb haben wir jede Kombination getestet und darauf geachtet, dass die Montage fließend, spannungsfrei und reibungslos verlief.

Eine weitere Herausforderung ist die Verarbeitung von Massivholz, einem lebendigen Werkstoff, der atmet, sich ausdehnt und auf Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen reagiert. Im Gegensatz zu Verbundwerkstoffen oder industriell gefertigten Platten verändert sich Massivholz im Laufe der Zeit.

Daher waren stabile, präzise Verbindungen erforderlich, die diese leichten Bewegungen auffangen konnten, ohne Schwachstellen zu verursachen.

Und dann kam der Montagetest. Ein Kipli-Lattenrost muss einfach und intuitiv zusammenzubauen sein. Wir haben versucht, die Anzahl der Schrauben so weit wie möglich zu reduzieren und stattdessen auf klare Stecksysteme zu setzen, die sich fast wie von selbst zusammenfügen. Wie zwei Bäume, die Seite an Seite wachsen, bis sie zu einem einzigen verschmelzen.

Diese Feinarbeit erforderte mehrere Hin- und Her-Prozesse zwischen unserem Team und der Werkstatt. Jedes Detail wurde verfeinert, jede Unvollkommenheit korrigiert, bis alles perfekt zusammenpasste und sich dieser Eindruck der Selbstverständlichkeit, der gut gestalteten Objekten eigen ist, ganz natürlich einstellte.

Als die Lattenroste nach monatelangen Versuchen und Anpassungen endlich ihre endgültige Form angenommen hatten, wussten wir, dass sie nun endlich fertig waren.

 

IV. In den Händen des Handwerkers: Wenn Holz zum Leben erwacht

Es ist etwas ganz Besonderes, mitzuerleben, wie ein Gegenstand unter den Händen eines Handwerkers entsteht. Zu beobachten, wie sich das rohe Holz verwandelt, Gestalt annimmt und zu einem Möbelstück wird. Diese Bettgestelle werden nicht nur in Frankreich entworfen, sondern auch im Herzen unserer eigenen Werkstatt in der Mayenne gefertigt.

Diese Entscheidung ist keineswegs nebensächlich. Der Besitz eines Teils unserer Produktionsanlagen ist eine Möglichkeit, unserem Engagement gerecht zu werden: hochwertiges Know-how zu gewährleisten, die Materialien zu beherrschen und sicherzustellen, dass jedes Teil im Einklang mit unseren Werten hergestellt wird.

In der Werkstatt beginnt alles mit dem Holz. Es stammt aus PEFC-zertifizierten Wäldern in Frankreich und Europa und wird als Rohbretter angeliefert. Jedes Stück wird sorgfältig nach seiner Dichte, seiner Maserung und seiner natürlichen Farbe ausgewählt. Anschließend folgt der Zuschnitt, bei dem die Bretter auf die genauen Maße der Lattenroste zugeschnitten werden.

Anschließend folgt die Bearbeitung, ein wesentlicher Schritt, bei dem das Holz gehobelt, geglättet und an den Kanten abgerundet wird. Jede Leiste, jedes Bein, jedes Teil des Rahmens wird sorgfältig bearbeitet, damit sich das Möbelstück angenehm anfühlt und das Gesamtbild Eleganz und Schlichtheit ausstrahlt.

Die Bearbeitung ist ein eher technischer Arbeitsschritt, der es erfordert, sich von traditionellen Methoden zu lösen und digitale Technologien einzusetzen. Dank der numerischen Steuerung wird jedes Teil millimetergenau geformt, was die Gleichmäßigkeit der Schnitte und Verbindungen gewährleistet. Doch die letzte Feinarbeit liegt weiterhin in den Händen des Handwerkers: Er ist es, der schleift, anpasst, die Beize aufträgt und den Lack auf Basis natürlicher Lösungsmittel aufbringt, wodurch die authentische Haptik des Holzes erhalten bleibt.

Schließlich wird jeder Lattenrost zusammengebaut, getestet und anschließend sorgfältig verpackt. Bevor er die Werkstatt verlässt, muss er eine entscheidende Anforderung erfüllen: die des Zeitbestands. Ein Kipli-Lattenrost ist kein kurzlebiges Möbelstück, sondern ein Stück, das man behält und das die Jahre mit derselben Eleganz übersteht wie am ersten Tag.

Es ist diese handwerkliche Meisterschaft, diese direkte Verbindung zu den Menschen, die unsere Produkte herstellen, die den entscheidenden Unterschied ausmacht. Wir stellen keine Serienprodukte her, sondern fertigen Stücke, die eine Seele haben.

V. Wenn Bettgestelle auf ihre Träumer treffen

Ein Bettgestell beschränkt sich nicht nur auf seine Funktion. Es prägt einen Raum, schafft eine Atmosphäre und wird zum stillen Zeugen ruhiger Nächte und strahlender Morgen. Sobald der letzte Schliff erfolgt ist, die Endbearbeitung abgenommen und die Kartons versiegelt sind, beginnt eine neue Etappe: – die Begegnung mit den Menschen, für die diese Betten entworfen wurden.

Doch wie kann man über einen Lattenrost sprechen, ohne ihn zu einem bloßen Konsumgut zu machen? Bei Kipli wollen wir kein Produkt verkaufen. Wir wollen eine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Möbelstücks, das sich in eine Landschaft einfügt, das ein Gefühl widerspiegelt und auf eine ganz eigene Art und Weise zur Erholung einlädt.

Jedes Bettgestell birgt eine Vorstellung, eine Assoziation, unsere ursprüngliche Absicht und die Arbeit, die wir geleistet haben, um es zum Leben zu erwecken.

Eine Lichtung ist das Licht, das durch das Laubwerk fällt – ein Tor zur Ruhe.

Die Seerose steht für absolute Leichtigkeit, ein gelassenes Schweben auf dem Wasser.

Eine Hängematte – das ist ein Moment des Schwebens, eine Einladung zur völligen Entspannung.

Der Affenbrotbaum steht für stille Kraft, eine beruhigende und zeitlose Präsenz.

Wir haben unsere Kommunikation auf diese Inspirationen ausgerichtet und dabei der Emotionalität den Vorrang vor technischen Argumenten gegeben. Jedes Bild, jedes ausgewählte Wort soll Ihnen ein Gefühl, eine Stimmung vermitteln und Ihnen ermöglichen, den Lattenrost jenseits der werblichen Botschaft zu erleben.

In unseren Geschäften werden die Bettgestelle in einem schlichten, von Sanftheit geprägten Ambiente präsentiert, in dem das Holz mit dem Licht im Dialog steht. In unseren sozialen Netzwerken haben wir dieses Abenteuer bereits ab den ersten Entwürfen geteilt und unsere Community in die Designentscheidungen einbezogen. Da diese Betten aus einem gemeinsamen Denkprozess hervorgegangen sind, haben sie es verdient, gemeinsam mit denen zu wachsen, die auf sie gewartet haben.

Es gibt keine aufdringliche Botschaft, keinen schrillen Werbeslogan. Nur eine Einladung: unter diesen vier Interpretationen der Ruhe diejenige zu finden, die mit dem eigenen Lebensrhythmus im Einklang steht.

Denn ein gutes Bett ist nicht nur ein Ort, an dem man schläft. Es ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt.

Fazit: Der Beginn einer neuen Geschichte

Die Entwicklung dieser Bettgestelle war weit mehr als nur eine gestalterische Aufgabe. Es war eine Möglichkeit, das Thema „Erholung“ neu zu interpretieren und zu erkunden, was uns in der Natur beruhigt und dazu einlädt, einen Gang herunterzuschalten.

Heute sind „Clairière“, „Nénuphar“, „Hamac“ und „Baobab“ nicht mehr nur Ideen auf dem Papier. Sie existieren tatsächlich, gefertigt aus Massivholz und so konzipiert, dass sie die Jahre mit unveränderter Eleganz überstehen. Ihr Wesen ist unverändert geblieben: ein Gleichgewicht zwischen Minimalismus und Präsenz, eine Einladung, den Augenblick zu genießen und sich mit Materialien zu umgeben, die Bedeutung haben.

Doch ein Bettgestell, so schön es auch sein mag, steht nicht für sich allein. Erst in Ihren Schlafzimmern, unter Ihrer Bettwäsche und im Laufe Ihrer Nächte entfaltet es seine volle Bedeutung.

Jede Bewegung des atmenden Holzes, jeder neblige Morgen oder Sommerabend, den man an seiner Seite verbringt, wird seine Geschichte weiterführen.

Wir haben diese Betten mit Blick auf Ruhe, Natur und Erholung entworfen . Doch wie es weitergeht, liegt ganz bei Ihnen. Diese Bettgestelle sind nicht nur einfache Gegenstände – jenseits ihrer Vergangenheit sind sie eine leere Leinwand, auf der sich Ihre Nächte, Ihr Erwachen und Ihre dem Lauf der Zeit entrissenen Momente niederschreiben werden.

Jetzt liegt es an Ihnen, diesen Ort zu einem Ort zu machen, an dem man gerne einen Gang zurückschaltet.

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