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Wie wählen Sie die Latten für Ihren Lattenrost aus?

Wie wählen Sie die Latten für Ihren Lattenrost aus?

Wir verbringen 30 % unseres Lebens mit Schlafen. So wird klar, warum es so wichtig ist, ein Bett zu wählen, das auf die individuelle Körperform abgestimmt ist. Wenn es um guten Schlaf geht, steht oft die Matratze im Mittelpunkt der Diskussion. Doch auch der Lattenrost spielt beim Schlafen eine entscheidende Rolle. Denn während die Matratze zwei Drittel der Körperbewegungen abfedert, übernimmt der Lattenrost den Rest. In diesem Sinne sind Matratze und Lattenrost untrennbar miteinander verbunden. Es gibt zwar verschiedene Arten von Lattenrosten, doch wollen wir uns hier auf den Lattenrost konzentrieren. Er eignet sich ideal für Schaumstoff- oder Naturlatexmatratzen und lässt sich zudem in mehrere Kategorien unterteilen.

Die Wahl des Lattenrosts: Federkern- und Lattenrost

Der Lattenrost ist nicht nur eine Unterlage, auf die man eine Matratze legt. Der Lattenrost trägt ebenso wie die Matratze zum Schlafkomfort bei. Zudem sorgt ein hochwertiger Lattenrost für eine optimale Belüftung der Matratze und verlängert so deren Lebensdauer. Selbstverständlich muss die Größe des Lattenrosts genau der der Matratze entsprechen. Allerdings sollte das Modell mindestens 15 cm breiter sein als der Schläfer. Auf dem Bettwarenmarkt sind zwei verschiedene Arten von Lattenrosten erhältlich: der Federkern-Lattenrost und der Lattenrost.

  • Der Federrahmen

Der Federkern-Lattenrost entfaltet seine Vorteile nur, wenn Sie eine Federkernmatratze besitzen. Denn die Kombination beider Elemente sorgt für einen angenehmen Liegekomfort. Der Lattenrost trägt zur Bewegungsdämpfung bei und sorgt für eine bessere Schlafkomfortunabhängigkeit. Während die Federkernmatratze eine Mischung aus Festigkeit und Weichheit bietet, sorgt der Lattenrost für zusätzliche Stützkraft.

Die Anzahl der Federn wirkt sich auf die Schlafqualität aus: Je mehr Federn ein Lattenrost enthält, desto höher ist der Komfort. Da sich ein Federkern-Lattenrost nicht mit einer Federkernmatratze kombinieren lässt, ist sein Nutzen weniger offensichtlich. Für Schaumstoff- oder Naturlatexmatratzen empfiehlt sich eher ein Lattenrost.

  • Der Lattenrost

Die Anfänge des Lattenrosts reichen bis in die 1950er Jahre zurück. Ursprünglich diente diese Art von Lattenrost mit Holzlatten dazu, Rückenschmerzen zu lindern. Damals waren Lattenroste noch nicht so ausgereift! Erfunden von einem Schweizer Arzt, bot er sowohl Flexibilität als auch Stabilität. Im Laufe der Zeit wurde der Lattenrost immer weiter perfektioniert. Heute bietet er unvergleichlichen Komfort und eine hervorragende Schlafqualität.

Lattenroste bieten zahlreiche Vorteile. Sie sorgen für eine optimale Belüftung der Matratze, wodurch die Vermehrung von Bakterien und Hausstaubmilben eingeschränkt wird. Je besser die Matratze atmen kann, desto geringer ist zudem die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden. Was die Hygiene angeht, lassen sich die Latten leichter reinigen. Dies ist besonders für Menschen geeignet, die unter Hausstaubmilben- oder Stauballergien leiden. Da der Lattenrost in zwei Bereiche unterteilt ist, profitieren Paare zudem von einer besseren Schlafunabhängigkeit.

Heutzutage gibt es den Lattenrost in zahlreichen Ausführungen:

  • der Lattenrost, der in einen separaten Bettrahmen oder ein separates Bettgestell eingesetzt wird;
  • der Lattenrost in Halbkorbform, der zwei abgerundete Ecken aufweist und sich für antike Betten eignet;
  • der Lattenrost als Bausatz zum Selberaufbau;
  • der dekorative Lattenrost mit verdeckten oder sichtbaren Latten, der in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist (Stoff, Holz, Leder usw.);
  • der Relax-Lattenrost, mit dem sich die Rückenlehne oder die Beinstütze elektrisch oder manuell anheben lassen;
  • Der Lattenrost mit Stauraum besteht aus einem Lattenrost und einem Stauraum.

Diese Arten von Lattenrosten bestehen entweder aus sichtbaren oder aus verdeckten Latten.

Der Lattenrost mit sichtbaren Latten: feste oder flexible Latten?

Dieses Modell ist die klassische Variante des Lattenrosts. Es lässt sich wiederum in zwei Kategorien unterteilen: den Lattenrost mit festen Latten und den Lattenrost mit flexiblen Latten.

  • Der Lattenrost mit festen Latten

Wie der Name schon sagt, besteht der Lattenrost mit festen oder passiven Latten aus Latten, die am Rahmen befestigt sind. Sie sind breit und dick und daher gerader und somit steifer. Daraus ergibt sich ein festerer Liegekomfort, was bei Rückenschmerzen sehr angenehm ist. Dieser Lattenrosttyp wird auch von Personen mit kräftiger Statur oder solchen, die auf dem Rücken schlafen, bevorzugt. Einer der Hauptvorteile des Lattenrosts mit festen Latten ist seine Kompatibilität mit allen Matratzenarten, sei es Latex, Schaumstoff oder Federkern.

  • Der Lattenrost mit flexiblen Latten

Dieses Modell bietet mehr Freiheit beim Schlafen. Der flexible Lattenrost, der auch als Lattenrost mit „aktiven“ oder „gefederten“ Latten bezeichnet wird, wird aus biegsamem Holz gefertigt. In der Regel wird Buchenholz bevorzugt, da es Flexibilität und Festigkeit vereint. Die Latten sind durch Gewebe oder dünne Holzlamellen miteinander verbunden. Anschließend werden sie auf Federungen positioniert, die Bewegungen abfedern. Der Lattenrost mit flexiblen Latten bietet mehr Flexibilität als der Lattenrost mit festen Latten. Er eignet sich ideal für einen weichen Liegekomfort, für Personen mit kleiner Statur und für Seitenschläfer. Schließlich zeichnet er sich durch sein unvergleichliches Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Der mit Stoff bezogene Lattenrost ist ganz einfach mit einem Stoff überzogen, der als „Coutil“ bezeichnet wird. Zu seinen Vorteilen zählt die bessere Stabilität, die er der Matratze verleiht. Diese rutscht durch den Kontakt mit dem Stoff weniger und bietet somit zusätzlichen Komfort für Menschen, die sich im Schlaf viel bewegen. Aus ästhetischer Sicht stehen mehr Designs und Farben zur Auswahl als bei der Variante mit sichtbaren Latten. Schließlich sorgt die Tatsache, dass die Matratze nicht in direkten Kontakt mit den Latten kommt, dafür, dass die Latten länger halten. Allerdings ist die Atmungsaktivität der Matratze aufgrund des Stoffes eingeschränkt, und der Lattenrost lässt sich weniger leicht reinigen.

Welche Auswahlkriterien sind bei Lattenrosten zu berücksichtigen?

Von der Anzahl der Latten bis hin zum Vorhandensein oder Fehlen von Füßen – es gibt verschiedene Merkmale, anhand derer Sie den für Sie am besten geeigneten Lattenrost auswählen können.

  1. Die Zusammensetzung der Latten: Massivholzlatten sind von besserer Qualität als Spanplatten. Zu den wichtigsten Holzarten zählen Buche, Kiefer und Tanne.
  2. Der Flexibilitätsgrad der Latten: Aktive Latten zeichnen sich durch ihre Nachgiebigkeit aus. Wenn Sie einen festeren Liegekomfort wünschen, sollten Sie sich für feste Latten entscheiden. Bei manchen Lattenrosten sind an den empfindlichen Körperstellen (Nacken, Schultern, Becken usw.) zusätzliche Federungen eingebaut.
  3. Die Anzahl der Latten: Modelle mit den meisten Latten bieten den besten Komfort. Das ist logisch, denn dadurch wird der Körper präziser gestützt. Außerdem ist die Gefahr geringer, dass sich die Matratze an bestimmten Stellen durchliegt. Ein guter Lattenrost verfügt über mindestens 13 Latten, wir empfehlen Ihnen jedoch, ein Modell mit mindestens 16 Latten zu wählen.
  4. Das Vorhandensein von Lattenrostfüßen: Die Lattenrostfüße sorgen für eine bessere Stabilisierung der gesamten Konstruktion aus Matratze und Lattenrost. Außerdem ist das Bettzeug so nicht den Temperaturschwankungen am Boden ausgesetzt. Schließlich tragen die Füße zur Belüftung der Matratze bei, wodurch diese vor Feuchtigkeit und Hausstaubmilben geschützt wird.

Sie verfügen nun über alle notwendigen Informationen, um die Lattenroste auszuwählen, die Ihnen optimalen Komfort und einen besseren Schlaf bieten.

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