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Eine Frau, die sich nach einem Moment der Entspannung ausruht und auf einem von drapierten Vorhängen umgebenen Bett liegt, vermittelt den Eindruck eines erholsamen Schlafes und einer natürlichen Wohlfühlatmosphäre.

Warum schläft man im Sommer schlecht? Verstehen, um besser reagieren zu können

Im Sommer werden die Tage länger, es gibt viel Licht, die Abende werden wärmer … und dennoch wird der Schlaf unruhiger. Viele Menschen wachen trotz der Ferien müde auf. Warum dieses Paradoxon? Hier erfahren Sie, was wirklich hinter unseren verkürzten Nächten steckt und wie man dem auf sanfte Weise entgegenwirken kann.

Hitze – der Feind des Tiefschlafs

Wenn die Raumtemperatur 24 °C übersteigt, fällt es dem Körper schwer, seinen Schlafzyklus in Gang zu setzen. Um gut schlafen zu können, muss er jedoch seine Körpertemperatur um etwa 1 °C senken. Bei anhaltender Hitze dauert das Einschlafen länger, es kommt häufiger zu nächtlichem Aufwachen und die Tiefschlafphasen verkürzen sich.

Atmungsaktive Materialien wie Bio-Baumwolle oder Naturlatex sorgen für eine bessere Regulierung der Körperwärme, ohne dass eine Klimaanlage erforderlich ist.

Zu viel Licht, zu lange

Eine längere Exposition gegenüber Tageslicht, insbesondere am Abend, stört die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon. Die Folge: Der Körper begreift erst spät, dass es Zeit ist, sich auszuruhen.

Um diese Diskrepanz zu vermeiden, kann man nach 21 Uhr das Licht gedimmt und Aktivitäten bevorzugen, die auf die Nacht vorbereiten: Lesen, Atemübungen, Dehnübungen.

Der Tagesrhythmus gerät aus dem Gleichgewicht

Der Sommer bringt unsere Routinen oft durcheinander: spätere Mahlzeiten, spontane Siestas, lange Abende … Diese Entspannung, die im Moment zwar willkommen ist, bringt unsere innere Uhr nach und nach aus dem Takt.

Ohne sich dabei ein schlechtes Gewissen zu machen, ist es sinnvoll, sich an ein paar einfache Regeln zu halten: eine regelmäßige Aufstehzeit, ein leichtes Abendessen und eine ruhige Zeit vor dem Schlafengehen.

Der Körper bleibt aktiver

Im Sommer verlangsamt sich unser Stoffwechsel weniger stark als im Winter. Es gibt mehr Bewegung und mehr äußere Reize (Geräusche, soziale Reize, Trubel). Selbst nachts fällt es ihm schwer, vollständig abzuschalten.

Ein gutes Kissen oder eine geeignete Matratzenauflage kann dem Körper helfen, trotz der Hitze Verspannungen zu lösen und schneller eine bequeme Schlafposition zu finden.

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