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Wie wählt man das richtige Babybett aus?

Während sie auf die Geburt ihres Babys warten, haben die werdenden Eltern alle Hände voll zu tun. Es gibt so viel zu bedenken, bevor es soweit ist! Bei dieser Suche nach der richtigen Ausstattung ist die größte Investition zweifellos das Babyzimmer, denn es steht viel auf dem Spiel. Man muss nämlich ein gemütliches Nest vorbereiten, um das Kind willkommen zu heißen und ihm einen ruhigen Schlaf zu ermöglichen, denn wenn Babys so viel schlafen, dann ganz einfach, um besser wachsen zu können.

Allerdings ist die Auswahl eines Babybettes nicht so einfach, wie es scheint. Welche Größe sollte das Babybett haben? Wie lässt sich die Sicherheit des Kindes gewährleisten und gleichzeitig den Eltern ein ruhiger Schlaf ermöglichen? Wiegen, Co-Sleeping, Hochbetten und Gitterbetten – hier finden Sie einen Überblick über die Schlafmöglichkeiten für die Kleinsten.

Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man ein Babybett auswählt

Alle Eltern möchten für ihr Neugeborenes ein hübsches und gemütliches Zimmer einrichten, und die Wahl des Babybetts will gut überlegt sein. Daher sollten einige Fragen geklärt werden, um das passende Möbelstück für die vielen Schläfchen des Kindes auszuwählen.

Welche Art von Schlafunterlage ist für Säuglinge am besten geeignet?

Um gut schlafen zu können, muss sich ein Baby geborgen fühlen. Nachdem es neun Monate lang im warmen Bauch der Mutter verbracht hat, braucht es einen Ort, der ihm Geborgenheit vermittelt und nicht zu groß ist, damit es sich nicht verloren fühlt. In den ersten Wochen empfehlen Gesundheitsexperten die Verwendung eines an die Größe des Neugeborenen angepassten Kinderbetts, da dieses Komfort und Sicherheit vereint. Nach 6 Monaten ist das Kind gewachsen, und es ist Zeit für ein neues Bett. Für diejenigen, die von Anfang an in ein richtiges Babybett investieren möchten, gibt es Übergangslösungen wie den Bettverkleinerer, der wie ein Kokon konzipiert ist, der sich im Laufe des Wachstums an die Größe des Babys anpassen lässt.

Wie kann man die Sicherheit eines Babybettes gewährleisten?

In den ersten Monaten verbringt ein Baby den Großteil seiner Zeit im Liegen; daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Möbel bestimmte geltende Sicherheitsnormen erfüllen , die von der Europäischen Kommission festgelegt wurden. Sobald dies überprüft wurde, empfiehlt es sich, auf bestimmte Merkmale zu achten:

  • das Fehlen einer chemischen Behandlung der Materialien;
  • die Ungiftigkeit von Farben und Lacken;
  • die Liegehöhe sollte mehr als 30 cm betragen, denn auch wenn die Höhe von Babybetten in der Regel verstellbar ist, muss sie mindestens 60 cm betragen, sobald das Baby sitzen kann;
  • die Standardgröße eines Babybettes von 60 x 120 cm oder 70 x 140 cm, wobei für Säuglinge empfohlen wird, sich an den Maßen von Wiegen und Babykörben zu orientieren, die je nach Modell zwischen 30 x 71 cm und 40 x 90 cm variieren;
  • die Übereinstimmung der Matratzengröße mit den Abmessungen des Bettes;
  • die Festigkeit der Matratze, die weder zu weich noch zu nachgiebig sein darf;
  • das Vorhandensein eines Bettgitters und geeigneter Bettwäsche;
  • die Radbremse;
  • die Verriegelungsvorrichtung für die abnehmbaren Sprossen;
  • die Stabilität des Babybettes, das bei leichtem Schütteln nicht stark schwanken darf;
  • die Oberflächenbearbeitung, denn Vorsicht vor Splitter an den Holzteilen; die Schrauben müssen geschliffen oder abgedeckt sein usw.

Ab welchem Alter schläft ein Baby in einem großen Bett?

Der Übergang vom Babybett zum Kinderbett ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Eltern sollten daher bereits ab dem 18. Lebensmonat auf Verhaltensänderungen ihres Kindes achten. Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür:

  • Das Bett wird zu eng;
  • Es gibt immer mehr Schwierigkeiten beim Einschlafen;
  • Schlafstörungen treten immer wieder auf;
  • Das Kleinkind fängt an, die Sprossen hochzuklettern;
  • Das Kleinkind strebt nach Selbstständigkeit und neuen Erfahrungen.

Die Merkmale der verschiedenen Babybettmodelle

Bei den Babybetten gibt es eine Vielzahl von Modellen, sodass man sich schnell überfordert fühlen kann. Ein kurzer Überblick über die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Optionen hilft dabei, etwas mehr Klarheit in dieses Durcheinander zu bringen und eineentspannte Entscheidung zu treffen.

Das Babybett für Neugeborene: mit Rollen, klassisch oder im Vintage-Stil

Die Wiege ist kleiner als ein Gitterbett und eignet sich dank ihrer kompakten Größe ideal für die ersten Wochen des Babys, da sie ihm ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Trotz ihrer zahlreichen Vorteile sollte man bedenken, dass diese Art von Babybett nicht länger als sechs Monate genutzt werden sollte. Ob modern, stilvoll, im Natur-Look, im Vintage-Stil oder mit Rollen – es fällt schwer, einer hübschen Wiege nicht zu erliegen. Achtung: Der antike Charme von Familienwiegen oder Secondhand-Modellen mag zwar verlockend sein, doch sie erfordern besondere Aufmerksamkeit in puncto Sicherheit, insbesondere bei der Suche nach einer geeigneten Matratze.

Das Beistellbettchen, das an das Elternbett gestellt wird

Mit dem Baby im eigenen Bett zu schlafen, mag manchen erschöpften Eltern als gute Idee erscheinen, doch diese Schlafregelung ist nicht ungefährlich und wird daher dringend abgeraten. Mit dem Beistellbettchen ist das Problem gelöst. Diese Art von Schlafplatz verfügt über eine abnehmbare Barriere, die speziell dafür konzipiert ist, am Elternbett befestigt zu werden. So schläft jeder sicher in seinem eigenen Bereich, aber dennoch in unmittelbarer Nähe. Stillende Mütter schätzen es besonders, ihr Baby nachts direkt neben sich zu haben.

Das klassische Babybett mit Gitterstäben und verstellbarer Höhe

Das Gitterbett ist vor allem deshalb so beliebt, weil es sich bewährt hat. Es ist bequem und sicher, lässt sich leicht reinigen, verfügt über eine gute Belüftung und lässt sich je nach Wachstum des Kindes in der Höhe verstellen, was den Rücken der Eltern schont und die Sturzgefahr für das Kind verringert. Die meisten Modelle verfügen über eine höhere, für Neugeborene geeignete Position – ideal für alle, die bei der Geburt nicht in ein Babybett investieren möchten.

Das mitwachsende Bett, das Ihr Kind von der Geburt bis ins Jugendalter begleitet

Die Wahl eines mitwachsenden Babybetts ist eine langfristige Investition für das Kinderzimmer. Es ist so konzipiert, dass es im gleichen Tempo wie das Kind mitwächst und sich wandelt – mindestens bis zum Alter von 7 Jahren und manchmal sogar bis ins Jugendalter. Je nach Modell lässt es sich dann ganz einfach vom Gitterbett zum Kinderbett und schließlich zum großen Einzelbett umbauen. Zwar ist der Anschaffungspreis höher und es kann recht viel Platz einnehmen, doch bietet es viel Sicherheit für zukünftige Entwicklungen.

Das Montessori-Babybett – im Mittelpunkt des Lernens und der Selbstständigkeit

Das Montessori-Bett, auch als Hüttenbett oder Hausbett bekannt, ist an die berühmte alternative Lehrmethode angelehnt, die dem Kind mehr Selbstständigkeit und große Bewegungsfreiheit bietet. Diese Bettmodelle widersprechen der Vorstellung eines Babys, das in seinem Bettchen oder hinter Gitterstäben eingesperrt ist und darauf wartet, dass sich jemand um es kümmert. Hier ist das Baby aktiv und bewegt sich nach Belieben in seiner Umgebung. Das Hüttenbett steht bodennah, um Stürze zu vermeiden, und die Verletzungsgefahr ist geringer, wenn das Babyzimmer gut gesichert ist.

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