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Die 5 wichtigsten Umweltnachrichten des Monats Oktober

Unter all den Informationen, die den ganzen Tag über an uns vorbeiziehen (und das sind viele), gehen manche unter. Für alle, die sich besonders für Ökologie und Umweltbewusstsein interessieren – Themen, die uns bei Kipli besonders am Herzen liegen –, haben wir fünf Nachrichten ausgewählt, die den Monat Oktober 2020 geprägt haben. Entdecken Sie sie unten!

Das Parlament hat für ein ehrgeiziges Klimagesetz gestimmt

Am 7. Oktober dieses Jahres haben die Europaabgeordneten einen Änderungsantrag verabschiedet, der eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union um 60 % bis zum Jahr 2030 zum Ziel hat. Dies geht über die von der Europäischen Kommission Mitte September vorgeschlagenen 55 % – gemessen am Niveau von 1990 – hinaus.Noch ist jedoch nichts entschieden: Die Mitgliedstaaten müssen nach einem für Ende des Jahres geplanten Treffen eine Entscheidung treffen. Fortsetzung folgt... Mehr dazu hier

„Countdown“: Dutzende Persönlichkeiten warnen vor der Klimakrise

Auf Initiative der TED-Konferenzplattform brachte „Countdown“ rund 50 Persönlichkeiten zusammen, darunter Papst Franziskus, Prinz William, Jane Fonda, Priyanka Chopra und viele andere, um über die Risiken für unseren Planeten zu sprechen, die entstehen, wenn wir weiterhin untätig bleiben.Die virtuelle Veranstaltung fand am 10. Oktober statt, und all diese bekannten Stimmen riefen dazu auf, auf allen Ebenen zu handeln, um die aktuelle Klimakrise zu bewältigen, und zeigten dabei die Zusammenhänge mit wirtschaftlichen und rassischen Ungleichheiten auf. Dazu kamen auch Stimmen von ganz normalen Menschen, die erzählten, wie sie dazu gekommen sind, Müll zu trennen, Verschwendung zu vermeiden oder den Plastikverbrauch zu reduzieren. Insgesamt fünf Stunden fruchtbarer Austausch – und jetzt heißt es: Los geht’s! Mehr erfahren hier.

Wissen Sie, wie viel die Luftverschmutzung in Frankreich pro Einwohner kostet?

Die Europäische Allianz für öffentliche Gesundheit hat eine detaillierte Berechnung durchgeführt, die uns die Kosten der Luftverschmutzung konkret vor Augen führt. Die Zahlen wurden am 21. Oktober veröffentlicht und haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 1.000 € pro Jahr und Einwohner: So viel würde die Luftverschmutzung in Frankreich kosten. Für einen Einwohner von Paris beläuft sich dieser Betrag auf 1.602 €. Diese Summen spiegeln die Kosten wider, die durch vorzeitige Todesfälle, medizinische Versorgung und verlorene Arbeitstage entstehen. Der Bericht wurde vom Beratungsunternehmen CE Delft erstellt, das 432 Städte in den 27 EU-Ländern sowie in Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich untersucht hat.Verkehr, Heizung von Wohngebäuden, Industrie und Landwirtschaft: Das sind die Ursachen der Luftverschmutzung. Es ist zwar schwierig, den Anteil jedes einzelnen dieser Sektoren zu beziffern, doch man muss wissen, dass ein Anstieg der Zahl der Autos in einer Stadt um 1 % die sozialen Kosten um 0,5 % erhöhen würde! Mehr erfahren hier

Ungewöhnlich: Hören Sie sich dank dieser interaktiven Karte die Wälder der ganzen Welt an!

Die Organisatoren des Timber Festivals, einer Veranstaltung, bei der der Wald im Mittelpunkt steht, haben eine interaktive Karte ins Leben gerufen, mit der man die Geräusche aus Wäldern auf der ganzen Welt entdecken kann! Diese Klänge wurden in allen Ecken der Welt auf partizipative Weise aufgenommen. Der Sorreisa-Wald in Norwegen, der Andasibe-Wald in Madagaskar, der Yasuni-Nationalpark in Ecuador: Lauschen Sie dem Rascheln der Blätter, dem Gesang der Vögel und dem Wind, der durch die Bäume streicht – ganz bequem von zu Hause aus mit Kopfhörern!Während des ersten Lockdowns Anfang 2020 hatte sich die Natur wieder durchgesetzt, und der Lärmpegel im Freien war deutlich gesunken, insbesondere in den Städten. Angesichts der aktuellen Lage mit dem Ausbruch der zweiten Welle der Pandemie und dem zweiten Lockdown in Frankreich gibt es nichts Besseres als diese Karte, um (zumindest ein wenig) wieder eine Verbindung zur Natur herzustellen! Mehr erfahren hier

Ein Obdachloser hat seine Ersparnisse den Opfern des Sturms „Alex“ gespendet – die Stadt Nizza bietet ihm einen Arbeitsplatz an

Anfang Oktober wurde das Hinterland von Nizza von schweren Überschwemmungen heimgesucht, die durch den Sturm Alex ausgelöst wurden. Im völlig verwüsteten Roya-Tal spendete der 56-jährige Obdachlose Jojo seine gesamten Ersparnisse an die Betroffenen. Insgesamt 150 €, die er geduldig durch den Verkauf der Zeitung „Journal Sans Abris 06“ zusammengetragen hatte. Eine Geste, die von der Stadt Nizza gewürdigt wurde, die Jojo die Hand reichte und ihm einen Arbeitsplatz anbot. Darüber hinaus haben sich in der Region bewegende Solidaritätsinitiativen entwickelt, wie beispielsweise die in den sozialen Netzwerken organisierten„Solidaritätswochenenden“, um ehrenamtlich tätige Bürger für den Wiederaufbau zu mobilisieren. Mehr erfahren hier

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