Tipps für die Einrichtung eines kompletten Esszimmers
Die Einrichtung eines kompletten Esszimmers beschränkt sich nicht nur auf die Wahl des Esstisches. Bei diesem Raum, der den Mahlzeiten gewidmet ist, sind noch viele weitere Kriterien zu berücksichtigen. Schauen wir uns zunächst einmal an, woraus ein komplettes Esszimmer besteht und was dort hinzugefügt oder weggelassen werden kann.
Anschließend werden wir sehen, wie sich die Bereiche dieses Raums innerhalb eines Hauses gestalten lassen, um die Funktion eines Esszimmers zu optimieren. Es gibt Ideen und Tipps, die eine effiziente Raumaufteilung ermöglichen und gleichzeitig die Atmosphäre des Raums verbessern.
Abschließend werden wir uns mit dem Design und der Einrichtung eines Esszimmers befassen. Die Möbel sowie die Dekorationselemente lassen sich so besser aufeinander abstimmen und tragen zum Stil dieses zentralen Raums bei.
Die Gestaltung eines Esszimmers
Das Esszimmer ist ein zentraler Raum im Haus. Hier versammelt sich die Familie zu den Mahlzeiten, aber auch Gäste und Besucher. Im weiteren Sinne kann ein Esszimmer auch als „Wohnzimmer“ bezeichnet werden, wenn die Bewohner dort den größten Teil ihrer Zeit verbringen. Es ist ein Lebensraum, der der Geselligkeit und dem Miteinander gewidmet ist. Natürlich besteht ein traditionelles Esszimmer aus Möbeln, die man fast ausnahmslos dort vorfindet:
- ein Esstisch (manchmal auch als Wohnzimmertisch bezeichnet);
- passende Stühle;
- ein Geschirrschrank oder ein Sideboard (das manchmal in der Küche steht, wenn das Esszimmer zu klein ist).
Abgesehen von der Dekoration gibt es in diesem Raum, der oft der größte Raum des Hauses ist, nicht besonders viele Möbelstücke. Doch neben den oben genannten Möbeln gibt es noch weitere Einrichtungsgegenstände, die in ein Esszimmer integriert werden können, ebenso wie stilistische Elemente (Dekoration und Design). Dies gilt beispielsweise für:
- ein Wandschrank;
- ein Serviertisch;
- eine Anrichte;
- Gemälde, Fotos und Bilder;
- ein Kamin oder eine Feuerstelle;
- usw.
All diese Elemente müssen also miteinander harmonieren, um dem Esszimmer sein Ambiente zu verleihen und einen gemütlichen Raum rund um das zentrale Element – den Esstisch – zu schaffen.
Die Gestaltung des Esszimmers
Wie wir gesehen haben, ist ein Esszimmer ein Raum, der aus Möbeln und Dekorationselementen besteht und dazu dient, Menschen – sei es zu einer Mahlzeit oder zu anderen Anlässen – zu empfangen. Zu diesem Zweck sollten die Möbel geschmackvoll angeordnet werden, wobei bestimmte Regeln zu beachten sind, die die Raumgestaltung erleichtern.
- Man sollte stets versuchen, den Esstisch in der Mitte des Raumes aufzustellen oder ihn zumindest nicht an eine Wand zu stellen, auch nicht nur mit der Breite. Dies würde die Ästhetik sofort beeinträchtigen, selbst wenn die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze ausreichend bleibt.
- Die Stühle müssen zum Hinsetzen zurückgeschoben werden können (Abstand zur Wand von mindestens einem Meter, bei Durchgang hinter dem Stuhl sogar 1,25 Meter).
- Durchgangsbereiche (beispielsweise von der Küche ins Wohnzimmer) dürfen nicht versperrt sein, wenn die Gäste am Tisch sitzen. Es muss ein Durchgang von mindestens 90 cm vorhanden sein.
- Auch wenn das Sideboard oder der Geschirrschrank hoch ist, sollte es nicht das einzige Möbelstück sein, das den oberen Wandbereich einnimmt. Ein Gemälde oder ein anderes Dekorationselement sollte die gegenüberliegende Wand (oder bei einer langen Wand die seitlichen Wände) ausgleichen, damit diese nicht zu massiv und wuchtig wirkt. Auf diese Weise werden die oberen Bereiche symmetrisch „gestaltet“ und es entsteht ein Gleichgewicht.
- Möbel wie Sofas oder Sessel sollten im Esszimmer vermieden werden. Dies führt zu einer Vermischung der Einrichtungsstile, und es ist besser, sie im Wohnzimmer aufzustellen, auch wenn dieses an das Esszimmer angrenzt oder zu diesem hin offen ist.
- Die Beleuchtung muss so ausgelegt sein, dass jeder gut sehen kann, beispielsweise durch ausreichend warmweißes Licht (zwischen 2.200 und 3.000 Kelvin). Das Esszimmer ist kein Wohnzimmer; dort muss das Essen serviert werden, man muss dort essen und sich unterhalten. Wenn dort gelegentlich handwerkliche Tätigkeiten stattfinden (Nähen, bildende Kunst usw.), kann vorübergehend eine punktuelle Zusatzbeleuchtung (Halogenlampe, tragbare Lampe) eingerichtet werden.
- Die Einrichtung und der Stil sind eine Frage des persönlichen Geschmacks, und daher entscheiden allein die Eigentümer, wie die Räume gestaltet werden sollen (mit oder ohne Hilfe eines Innenarchitekten).
Die oben aufgeführten Tipps und Regeln sind weder vollständig noch in Stein gemeißelt. Es hängt ganz von jedem Einzelnen und der jeweiligen Raumsituation ab. Die Maße spielen jedoch eine wichtige Rolle, denn beispielsweise ein großer Esstisch in einem kleinen Esszimmer ist weder praktisch noch ästhetisch. Man sollte darauf achten, die richtigen Proportionen zu wahren.
Die Einrichtung und die Atmosphäre eines Esszimmers
Das Esszimmer ist oft der Raum, anhand dessen man sich ein Bild vom Rest des Hauses machen kann, der für zufällige Besucher meist nicht sichtbar ist (Schlafbereich, Elternschlafzimmer). Oft lässt sich die gesamte Einrichtung des Hauses erahnen, wenn man den Essbereich entdeckt.
Es ist daher wichtig, dem Raum eine originelle und ästhetische Note zu verleihen und dabei einige einfache Regeln zu beachten, um das Gesamtbild des Esszimmers aufzuwerten. Und zwar:
- Die Möbel (Esstisch, Geschirrschrank, Stühle) sollten aufeinander abgestimmt sein und ein harmonisches Gesamtbild ergeben;
- Die Dekorationselemente werden nicht im Widerspruch zueinander stehen, auch wenn sie für sich genommen nicht ganz zum Stil der Möbel passen;
- Die Farben und Materialien (abgesehen vom Weiß der Wände) beschränken sich auf zwei. Kleine Akzente in einer dritten Farbe können vereinzelt und stimmig gesetzt werden, sollten dabei jedoch dezent bleiben;
- Die Kombination von kalten Farben (Blau, Schwarz, Weiß) und warmen Farben (Orange, Magenta, Gelb) wird nicht im selben Raum erfolgen. Auch wenn das Esszimmer keine Tür hat und ein offener Raum bleibt, wird versucht, die Farbgestaltung nicht – auch nicht nur teilweise – auf die anderen Räume übergreifen zu lassen, um keine Asymmetrie zu erzeugen.
Auch diese Regeln sind nicht in Stein gemeißelt. Man muss sie mit dem eigenen Geschmack und den eigenen Vorlieben in Einklang bringen. Ein Esszimmer einzurichten bedeutet auch , ihm eine persönliche Note, eine eigene Handschrift zu verleihen. Wenn der Eigentümer beispielsweise schöne Bilder malt, ist es durchaus denkbar, diese dort aufzuhängen, damit sich die Besucher daran erfreuen können. Doch die oben genannten Regeln dienen lediglich dazu, manchmal Geschmacklosigkeiten zu vermeiden, die das Gesamtbild beeinträchtigen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Um ein Esszimmer optimal einzurichten, muss man den richtigen Kompromiss zwischen den eigenen (manchmal grenzenlosen) Wünschen, der Raumgröße und dem Ambiente des Hauses finden. Zudem spielt es eine Rolle, ob es sich um das Esszimmer eines Paares oder einer großen Familie handelt. Und noch mehr hängt es von der Raumaufteilung ab (ob das Esszimmer zum Wohnzimmer und zur Küche hin offen oder abgetrennt ist, sich in einem Wintergarten befindet oder in die Küche integriert ist usw.).
Zunächst muss man also die bestehende Situation analysieren, um sich anschließend erfolgreich ein Bild vom Endergebnis machen zu können. Es gibt zahlreiche Programme, mit denen man einen Wohnraum unter Einbeziehung von Einrichtungselementen nachbilden kann, um sich so eine Vorstellung vom Endergebnis zu verschaffen. Man sollte also nicht zögern, diese zu nutzen.
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