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Bettdecke für ein Einzelbett: Welche Größe sollte man wählen?

Die Größe einer Bettdecke für eine Person hängt von den Maßen des Bettes ab. Ist die Bettdecke zu klein? Dann ragen Arme und Beine heraus, was den erholsamen Schlaf stört. Ist die Bettdecke zu groß? Dann wird sie schwer und lässt sich nur schwer handhaben. Ganz zu schweigen davon, dass sie auf dem Boden schleift und mit Staub in Berührung kommt!!

Aber das ist noch nicht alles. Das Körpergewicht des Schläfers, unruhiges oder ruhiges Schlafverhalten sowie der gewünschte Überhang auf beiden Seiten der Matratze: Auch diese Faktoren spielen bei der Wahl der Größe einer Bettdecke und ihres Bezugs eine Rolle. Sollte man sich also für eine Bettdecke in der Größe 140 x 200 cm oder 200 x 200 cm entscheiden, um eine angenehme Nacht zu verbringen? Und gelten bei der Auswahl einer Kinderbettdecke dieselben Kriterien?

Zwischen Fallstricken, die es zu umgehen gilt, und Tipps, die man beherzigen sollte – schauen wir uns gemeinsam die verschiedenen Bettdeckengrößen an, die auf dem Markt erhältlich sind.

Welche Maße sollten Bettdecken für Einzelbetten haben?

Als Erstes sollten Sie das Bett ausmessen, um die passenden Maße für eine Bettdecke zu bestimmen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die gesamte Bettwäsche: Bettbezug, Bettlaken, Kissenbezug, Bettwäschegarnitur usw.

In der Regel beträgt die Breite eines Standard-Einzelbettes zwischen 80 und 100 cm. Ein Schläfer von durchschnittlicher Statur, der ruhig schläft, kann sich daher für eine Bettdecke in der Größe 140 x 200 cm entscheiden. Große Menschen und unruhige Schläfer sollten hingegen eine größere Bettdecke in der Größe 200 x 200 cm bevorzugen.

Den Überhang der Bettdecke anpassen

Schlafexperten empfehlen, auf jeder Seite der Matratze einen Überstand von 30 bis 40 cm zu lassen. Auch hier gibt es keine festen Regeln, da alles von der Körpergröße des Schläfers und der Dicke der Matratze abhängt.

Wenn der Spannbetttuch zu lang ist, schleift die Bettdecke über den Boden, was zu schweren Stürzen führen kann. Die Bettwäsche und ihr Zubehör verschmutzen leichter und dienen als Staubfänger. Dabei ist bekannt, dass das Schlafzimmer eine Brutstätte für Allergene ist. Man sollte diese nicht durch die Wahl einer falsch dimensionierten Bettdecke begünstigen.

Wenn die Bettdecke nicht über den Bettenrand hinausragt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der Schläfer entblößt. Ein bedauerlicher Wärmeverlust in den kalten Winternächten!

Die handelsüblichen Bettdeckengrößen

Hier sind die auf dem Markt erhältlichen Größen für Einzelbettdecken:

  • 140 x 200 cm für Matratzen mit den Maßen (Breite x Länge in cm):
  • 70 x 190 oder 200 cm,
  • 80 x 190 oder 200 cm;
  • 140 x 200 oder 200 x 200 cm für Matratzen mit den Maßen: 90 x 190 oder 200 cm;
  • 200 x 200 cm für Matratzen mit den Maßen:
  • 100 x 190 cm,
  • 120 x 190 cm.

Welche Bettdecke sollte man für ein Kind wählen?

Die Betten sind im Durchschnitt zwischen 70 und 90 cm breit und zwischen 190 und 200 cm lang. Eltern können sich an die gleiche Regel wie zuvor halten: Bettdecken in der Größe 140 x 200 cm. Für kleinere Betten ist jedoch die ideale Bettdeckengröße 160 x 200 cm.

Kinderbetten mit geringerer Höhe

Um den Einstieg zu erleichtern, sind Kinderbetten niedriger als Erwachsenenbetten. Diese Tatsache hat Einfluss auf die Wahl der richtigen Bettdeckengröße für ein Kind. Warum? Weil man den Rand und den Überhang genau abschätzen muss , um das Kind richtig zuzudecken, ohne seine Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Hinzu kommt die Schlafqualität des Kindes. Eine unruhige Nacht führt dazu, dass es sich im Schlaf entblößt. Damit es im Winter nicht friert, ist eine geeignete Bettdecke erforderlich.

Das Besondere am mitwachsenden Bett

Diese Art von Bettwäsche ist flexibler und umfasst ein Bettgestell sowie eine Matratze, die sich je nach Entwicklungsstadium des Kindes verlängern lassen. So muss im Laufe der Jahre kein neues Bett angeschafft werden. Allerdings sind die Bettdecke und die Bettwäsche nicht dehnbar. Was tun?

Bettdecken in Standardgröße (140 x 200 cm) sind für Betten mit Abmessungen unter 90 x 190 cm zu lang. Auch wenn man damit zwar auskommen kann, sind die Schlafbedingungen für das Kind alles andere als ideal.

Wenn man die Bettdecke am Fußende der Matratze zusammenfaltet, muss man die Beine anheben. Das ist eine sehr schlechte Haltung für den Rücken. Und sich auf die Beine zu rollen, ist auch nicht besser. Die Kinderbettdecke wird zu schwer. Sie erhöht die Körperwärme, was für ein natürliches Einschlafen nicht förderlich ist.

Die Wahl einer Bettdecke in der Größe 140 x 150 cm ist ein guter Kompromiss. Diese Maße eignen sich sehr gut für die sich verändernde Größe des Bettes. Das Ziel ist es, das Kind zuzudecken und nicht die Matratze. Zur Information: Bettwarenexperten empfehlen, dass die Füße des Kindes mindestens 20 cm vom Ende des Bettbezuges entfernt liegen sollten.

Welche Bettdeckengröße ist für ein Baby geeignet?

Diese Frage stellt sich gar nicht. Warum? Weil die Bettdecke für Babys unter 19 Monaten ein Schlafsack ist. Dieser bietet dem Kind die nötige Wärme für einen guten Schlaf und verhindert gleichzeitig die Erstickungsgefahr. Eltern sollten auf jeden Fall auf Babydecken und Bettdecken verzichten, zumindest bis zum Alter von 19 Monaten, wenn nicht sogar bis zum Alter von zwei Jahren.

Eltern können sich dann für Bettdecken in passender Größe entscheiden, die regelmäßig in der Maschine gewaschen werden können. Vor allem sollten sie eine Bettdecke wählen, die die durch das Schwitzen der Kinder entstehende Feuchtigkeit reguliert – ein Garant für einen besseren Schlaf.

Kurzer Leitfaden zu den Größen von Bettdecken für Einzelbetten: Das Wichtigste auf einen Blick

Die Wahl der richtigen Maße für eine Bettdecke und ihren Bezug trägt zum Schlafkomfort bei. Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise die Qualität der Matratze und des Kissens, die Füllung der Bettdecke aus Naturbaumwolle oder synthetischen Fasern, die Stabilität des Lattenrosts usw. Was jedoch die Maße der Bettdecken und ihrer Bezüge angeht, muss Folgendes berücksichtigt werden:

  • die Größe des Bettes, da eine Kingsize-Matratze eine passende Bettdecke erfordert;
  • die Körpergröße und die Spannweite des Schläfers, wobei es einen deutlichen Unterschied zwischen einer Bettdecke für Erwachsene und einer für Kinder gibt;
  • das Verhalten des Schläfers während des Schlafs, einschließlich nächtlicher Bewegungen, die Bettlaken und Bettdecken verschieben können;
  • die Bettverkleidung auf beiden Seiten des Bettes aus hygienischen Gründen (kein Staub!) aber auch aus ästhetischen Gründen herunterhängen;
  • das Alter des Schlafenden, das mit einer stärkeren Kälteempfindlichkeit oder größeren Schwierigkeiten bei der Regulierung der Körpertemperatur einhergeht.

Wir verbringen ein Viertel unseres Lebens mit Schlafen. Wie schade, wenn man sich wegen einer schlecht passenden Daunendecke einen erholsamen Schlaf vorenthält! Dank dieses kleinen Leitfadens haben Sie nun alle Trümpfe in der Hand, um die Bettdecke mit den richtigen Maßen zu finden – eine Bettdecke, die zu Ihrem Bett, Ihrem Körperbau und Ihren Bedürfnissen passt.

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