Seit den 1920er Jahren hat sich das skandinavische Design sowohl in der Architektur als auch im Möbeldesign durchgesetzt, insbesondere aufgrund seiner Fähigkeit, einfache, klare, funktionale und luftige Linien zu bieten. Entstanden unter dem Einfluss der Forschungen und Arbeiten mehrerer dänischer Designer, unter denen häufig Hans J. Wegner genannt wird, hat diese Bewegung, die eine ethische und moralische Philosophie im Einklang mit der Natur vertritt, dank eines ikonischen Möbelstücks Einzug in unsere Wohnzimmer gehalten: das skandinavische Sofa.
Lange Zeit war das skandinavische Design auf eine einzige Sofaform beschränkt, nämlich das geradlinige Sofa, doch mittlerweile gibt es es in allen möglichen Sofaformen – sehr zur Freude all jener, die ihre Einrichtung nicht nur mit einem 2-Sitzer- oder 3-Sitzer-Sofa bereichern möchten.
Wir laden Sie daher ein, mehr über die Merkmale und Faktoren zu erfahren, die zum anhaltenden Erfolg des skandinavischen Stils beitragen.
Was zeichnet den skandinavischen Stil aus?
Der skandinavische Stil ist so stimmig und einheitlich, dass sich daraus allgemeine Aussagen ableiten lassen, die sowohl für den Bau von Gebäuden als auch für die Beschreibung eines Couchtischs, eines Regals oder eines Sofas gelten.
Die Grundzüge des skandinavischen Designs zielen in der Tat auf reine Funktionalität ab und, im Falle eines Möbelstücks, auf den Verzicht auf Teile, die keine praktische Funktion erfüllen. Dennoch kommt die Schönheit des Designs nicht zu kurz, da jede Linie so gestaltet ist, dass sie einer schlichten, aber stets wirkungsvollen und deutlich wahrnehmbaren Ästhetik dient. Dieser Gedanke kommt besonders bei skandinavischen Sofas zum Ausdruck.
Den Schwerpunkt auf natürliche Materialien legen
Für skandinavische Designer ist es wichtig, einen direkten physischen Kontakt zur Natur zu ermöglichen. Deshalb ist Holz – vorzugsweise helles Holz – das bevorzugte Material für die Konstruktion skandinavischer Sofas. Das Holz muss daher sichtbar bleiben und darf nicht unter dem Bezug oder den Kissen des Sofas verborgen sein.
In der Regel ist die Holzplatte, auf der die Sitzfläche des Sofas ruht, vollkommen gerade und dick genug, sodass keine Metallverstärkungen erforderlich sind. Auch hier ist die Holzplatte sichtbar und wird nicht durch Stoff verdeckt, der von der Sitzfläche bis zum Boden reicht, was die Ästhetik des Sofas beeinträchtigen würde.
Auch die Füße skandinavischer Sofas haben eine bemerkenswerte optische Wirkung und tragen zum schlichten und leichten Erscheinungsbild der Möbel aus den nordischen Ländern bei. Die Füße sind daher ebenfalls aus Holz und meist von innen nach außen geneigt. Diese schräge Anordnung der Füße ist ein echtes Erkennungsmerkmal des skandinavischen Stils und der Reinheit seiner Linien und Kurven.
Bei den Bezügen ist ein nachhaltiger Ansatz gefragt, wobei Stoffe und natürliche Materialien deutlich überwiegen. So stehen Baumwolle, Leinen oder Samt im Vordergrund, um bequeme und einladende Sitzflächen und Rückenlehnen zu bieten.
Das Streben nach Helligkeit
Der nordische Ursprung des skandinavischen Stils spiegelt sich auch in der Farbwahl sowohl bei den Hölzern als auch bei den Oberflächenbelägen wider. Die Farben sind in der Regel hell und sollen den Wohnräumen Helligkeit verleihen. Denn die langen Wintermonate in Nordeuropa gehen mit sehr kurzen Tagen einher, an denen die Dunkelheit länger dauert als das Tageslicht.
Die am häufigsten verwendeten Farben für skandinavische Sofas waren daher lange Zeit verschiedene Weißtöne, aber auch Beige oder Grau. Angesichts der internationalen Verbreitung dieser Produkte ist die Farbpalette heute vielfältiger und umfasst auch dunklere Farbtöne, um allen Ansprüchen in Sachen Inneneinrichtung und Möbelgestaltung gerecht zu werden.
Das 2-Sitzer-Sofa in gerader Ausführung: Die Ursprünge des skandinavischen Sofas
Von allen Sofamodellen verkörpert das gerade 2- oder 3-Sitzer-Sofa zweifellos am besten den Geist, den der Möbeldesigner Hans J. Wegner bei der Gestaltung seiner ersten Sofamodelle ins Leben gerufen hat.
Das geradlinige skandinavische Sofa präsentiert sich bewusst minimalistisch und zeitlos, egal ob mit oder ohne Armlehnen oder mit oder ohne passende Kissen. Um den modernen Anforderungen gerecht zu werden, kann das geradlinige skandinavische Sofa als Schlafsofa dienen und sich in ein Zusatzbett verwandeln, ohne dass dabei tiefgreifende ästhetische Veränderungen vorgenommen werden müssen, die seiner natürlichen Eleganz abträglich wären.
Für kinderreiche Familien, die mehr Sitzplätze benötigen, bietet sich auch die Anordnung von zwei geraden Sofas gegenüber an.
Manche geradlinigen Sofas im skandinavischen Stil verfügen zudem über einen versteckten Stauraum, was ihr vor allem praktisches Design noch unterstreicht. Wie bereits erwähnt, steht eine große Auswahl an Farben zur Verfügung, von traditionellen hellen Tönen bis hin zu Schwarz, das einen besonders luxuriösen Eindruck vermittelt.
Warum sollte man sich für ein skandinavisches Ecksofa mit Schlaffunktion entscheiden?
Wenn viele Sitzplätze benötigt werden oder die Raumaufteilung eines Wohnzimmers die Aufstellung eines Ecksofas zulässt, kann man dennoch die klaren Linien des nordischen Stils genießen.
Tatsächlich ist es schon seit vielen Jahren ein Leichtes, ein skandinavisches Ecksofa zu finden, das sich in ein Bett umwandeln lässt oder auch nicht. Wie jedes skandinavische Sofa, das etwas auf sich hält, ist auch das skandinavische Ecksofa ein elegantes Möbelstück, das auf schrägen Holzbeinen ruht, die ihm diese unnachahmliche Leichtigkeit verleihen. Da das Ecksofa oft massiv und imposant ist, kann es interessant sein, die Besonderheiten des skandinavischen Designs zu nutzen, um seine Präsenz im Wohnzimmer deutlich zu lockern.
Der praktische Aspekt kommt durchaus zum Tragen, denn bei den meisten Modellen befindet sich unter der Sitzfläche des Rückenteils ein großer Stauraum. Bei einem Schlafsofa eignet sich dieser Stauraum ideal zum Verstauen von Kissen und Bettdecken, je nach Art des Ausklappmechanismus, wenn das Sofa zusammengeklappt oder geschlossen ist. Wir empfehlen die Wahl eines Schlafsofas mit einer richtigen Matratze, die in einem leichtgängigen Schubfach untergebracht ist. Auf diese Weise wird die Matratze nicht vorzeitig abgenutzt, da sie nicht als Sitzfläche dient, wenn das Möbelstück als Sofa genutzt wird.
Naturmaterialien liegen nach wie vor im Trend, wobei ein Bezug aus Baumwolle oder Leinen besonders beliebt ist und als Polstermaterial beispielsweise Naturlatex zum Einsatz kommen kann.
Mit einem Ecksofa lässt sich der verfügbare Platz im Wohnzimmer zudem optimal nutzen. In einem kleinen Raum lässt sich der Platz optimal nutzen, da es in einer Ecke Platz findet, ohne den Raum zu überladen, und gleichzeitig zahlreiche Sitzplätze bietet. In einem großen Wohnzimmer kann es in der Mitte des Raums, gegenüber einer Wand, platziert werden, um den Raum zu strukturieren und den Wohnbereich vom Essbereich abzugrenzen.
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3-Sitzer-Sofas – 4-Sitzer-Sofas – Sofas aus Massivholz – Modulare Sofas – Ecksofas – Braune Sofas – Grüne Sofas
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