Zum Inhalt springen

Kostenloser Versand | Zahlung in 3 Raten ohne Gebühren | 10 Jahre Garantie auf die Matratze

Sollte man sich für ein Nackenrollen mit Memory-Schaum entscheiden?

Kissen mit Memory-Schaum: Ja oder nein?

Genau wie das Kopfkissen gibt es auch das Bett- oder Sofakissen in vielen verschiedenen Formen. Das traditionelle runde oder zylindrische Modell ist nach wie vor aktuell. Doch die neueren flachen und pultförmigen Modelle werden immer beliebter. Welches Kissen sollte man also wählen, um angenehme Nächte zu verbringen? Die Wahl hängt nicht nur von der Form des Kissens ab. Auch das Material und die Füllung spielen eine Rolle.

In diesem Bereich arbeiten die Hersteller unermüdlich an Innovationen, um ihren Kunden ein Höchstmaß an Komfort zu garantieren. So gehört das Memory-Foam-Kissen zu den neuen Bettwaren, die für einen guten Schlaf sorgen. Es erfreut sich aufgrund seiner zahlreichen Eigenschaften bereits großer Beliebtheit in der breiten Öffentlichkeit. Allerdings lassen sich auch einige Nachteile feststellen, die den Komfort beeinträchtigen. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile des Memory-Foam-Kissens vorgestellt.

Was sind die Vorteile eines Nackenrollens mit Memory-Schaum?

Das Memory-Foam-Kissen verfügt über Eigenschaften, die sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern sehr geschätzt werden. Letztere profitieren somit von bestimmten Vorteilen bei der Nutzung.

Verbesserte Unterstützung

Das Memory-Foam-Kissen ist ebenso wie der Bettbezug, der Matratzenschoner oder das Spannbetttuch ein unverzichtbares Bettzubehör. Schläfer profitieren im Alltag in der Tat von zahlreichen Vorteilen. Zu den wichtigsten zählt die Stützung von Nacken und Rücken, während der Körper ruht – und zwar zu jeder Tageszeit. Bei anderen Materialien und Füllungen ist dies nicht immer der Fall.

Tatsächlich ist der viskoelastische Schaumstoff, aus dem das Memory-Foam-Kissen besteht, thermoreaktiv, was dem Kissen ganz bemerkenswerte Eigenschaften verleiht. Es bietet dem Schläfer eine zuverlässige Stütze für Nacken und Rücken, unabhängig von seiner Schlafposition. Selbst in Seitenlage stützt das Memory-Foam-Kissen diese Bereiche wirksam.

Eine bessere Schlafhaltung

Der viskoelastische Memory-Schaum hat eine Besonderheit: Er reagiert nicht nur auf Wärme, sondern auch auf Bewegungen. So passt sich das Memory-Schaum-Kissen der Körperform des Schläfers an. Aber das ist noch nicht alles! Dank der umhüllenden und anpassungsfähigen Eigenschaften des Memory-Schaums sinkt der Kopf des Schläfers leicht in das Bett- oder Sofakissen ein, was eine gute Ausrichtung der Halswirbelsäule zur Wirbelsäule ermöglicht.

Zwar fördert ein Memory-Foam-Kissen die Ausrichtung von Kopf, Nacken und Wirbelsäule, doch ist es wichtig, die richtige Form des Bett- oder Sofakissens sowie den passenden Härtegrad auszuwählen. Die Wahl hängt von der Schlafposition ab. Als Faustregel gilt:

  • Ein halb fester, halb weicher Nackenrollen-Kissen, in Pultform oder rund, ist ideal für Seitenschläfer;
  • Ein weiches Nackenrollen – ob in Pultform oder flach – eignet sich für Bauchschläfer;
  • Ein festes Nackenrollen, ob in Pultform oder flach, eignet sich für Schläfer, die am bequemsten auf dem Rücken schlafen.

Linderung von Nacken- und Rückenschmerzen

Fachleute empfehlen Patienten mit Rückenschmerzen die Verwendung eines Memory-Foam-Kopfkissens. Der viskoelastische Schaumstoff in dem ergonomischen Memory-Foam-Kopfkissen gleicht Druckstellen im Rücken-, Nacken- und Halsbereich aus und entlastet so die Wirbelsäule und die Halswirbelsäule. Dies verbessert die Schlafqualität von Menschen mit Nackenschmerzen (Nackenverstauchungen, Arthrose, Tortikollis usw.) oder Rückenschmerzen (Lumbago, Ischias, Bandscheibenvorfall, Lumbalgie usw.) erheblich.

Eine zufriedenstellende Lebensdauer

Die Langlebigkeit dieses Bett- oder Sofakissens ist vor allem auf die darin integrierte Memory-Schaum-Technologie zurückzuführen. Denn dank der Qualität des viskoelastischen Schaums, aus dem das Bett- oder Sofakissen besteht, gewinnt es nach jedem Gebrauch seine Festigkeit und Stützkraft zurück. Dadurch ist das Risiko geringer, dass das Kissen nach wenigen Wochen seine Form und sein Volumen verliert.

Die Nachteile des Memory-Foam-Kopfkissens

Das Memory-Foam-Kissen bietet Schläfern hervorragende Schlafbedingungen. Man darf jedoch keinesfalls aus den Augen verlieren, dass dieses Material auch Nachteile hat, die je nach Profil des Schläfers ein Ausschlusskriterium darstellen können.

Eine schlechte Luftzirkulation

In seiner klassischen Form fördert Memory-Schaum die Luftzirkulation zwischen den Zellen nicht ausreichend. Daher neigt der Schaum dazu, Wärme zu speichern. Infolgedessen fühlt sich die Liegefläche warm und unangenehm an, was das Einschlafen erschwert. Von dieser Lösung ist daher abzuraten:

  • für Menschen, die nachts stark schwitzen;
  • für den Einsatz im Sommer und in warmen Regionen.

Als Alternative zu Memory-Schaum haben Verbraucher die Wahl zwischen natürlichen und synthetischen Materialien. Auch wenn Polyester häufig verwendet wird, sollte man besser auf natürliche Materialien pflanzlichen Ursprungs wie Bio-Baumwolle oder Naturlatex setzen. Diese Materialien ermöglichen eine gute Luftzirkulation zwischen den Zellen. Eine gute Belüftung des Nackenrollens erhöht den Schlafkomfort der Schläfer, was besonders bei hohen Temperaturen sehr angenehm ist.

Ein (nicht ganz so) gesundes Bett

Das Memory-Foam-Kissen – egal, ob es sich um ein ergonomisches oder ein klassisches Modell handelt – lässt die Luft nicht wirklich zirkulieren. Die Wärmespeicherung führt zu Feuchtigkeit und begünstigt die Vermehrung von Milben und Bakterien. Das Vorhandensein von Mikroorganismen auf der Oberfläche des Kissens kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen und somit das Unbehagen sowie das Risiko von Schlafstörungen erhöhen.

Außerdem ist die Pflege des Memory-Foam-Kopfkissens keine leichte Aufgabe. Der Schaumstoff darf nämlich nicht in die Waschmaschine gegeben werden, da er sonst beschädigt wird. Daher ist es ratsam, ein Modell mit abnehmbarem Bezug zu wählen oder sich für ein Memory-Foam-Kissen aus natürlichen Materialien wie Naturlatex oder Bio-Baumwolle zu entscheiden, um im Alltag ein hohes Maß an Hygiene zu gewährleisten.

Viskoelastischer Schaumstoff ist nicht ganz risikofrei

Memory-Schaum ist eine chemische Verbindung auf Basis von Polyurethan und weiteren chemischen Stoffen, die seine Viskosität und Dichte erhöhen. Zur Herstellung des viskoelastischen Schaums werden zudem chemische Klebstoffe verwendet. Dies erklärt den starken Geruch, den das Nackenrollen bei der Nutzung verströmt. Die Schadstoffe, die dabei in die Luft freigesetzt werden, können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben.

Experten raten daher davon ab, ein Memory-Foam-Kissen für das Bett eines Babys oder Kleinkindes zu verwenden, es sei denn, es verfügt über eine Zertifizierung. Die Öko-Tex-Zertifizierung garantiert beispielsweise, dass der Gehalt an Schadstoffen im Kissen so gering ist, dass kein Risiko für den Benutzer besteht.

Unabhängig davon, ob es zertifiziert ist oder nicht, stellt das Memory-Foam-Kissen angesichts der verwendeten Rohstoffe und seines umweltschädlichen Herstellungsverfahrens eine Gefahr für die Umwelt dar. Um seinen CO₂-Fußabdruck zu verringern, gibt es umweltfreundlichere und gesündere Alternativen, insbesondere ein ergonomisches Kissen aus Naturlatex aus nachhaltigem Anbau.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele Argumente für das Memory-Foam-Kissen sprechen. In manchen Fällen erweist es sich jedoch als nicht die sinnvollste Wahl. Es liegt ganz bei Ihnen, das richtige Modell eines Bett- oder Sofakissens auszuwählen, um komfortable Nächte zu verbringen.

Wir empfehlen Ihnen folgende Seiten:

Vorheriger Beitrag Nächster Artikel